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Artenschutzprogramm soll Sumpfschildkröten heimisch machen

18.11.2019 - Wiesbaden/Mainz (dpa) - Naturschützer in Hessen und Rheinland-Pfalz wollen die fast vom Aussterben bedrohte Europäische Sumpfschildkröte durch ein umfangreiches Auswilderungsprogramm wieder in den heimischen Gewässern ansiedeln. Überwiegend am Rhein und seinen Nebenflüssen werden dazu für die braun-schwarzen und leicht gelblich gesprenkelten Reptilien Lebensräume geschaffen, wie Sibylle Winkel von der hessischen AG Sumpfschildkröte und die Sprecherin vom Naturschutzbund NABU in Rheinland-Pfalz, Fiona Brurein, der Deutschen Presse-Agentur in Wiesbaden sagten. Ziel sei, dass sich die bis zu Handteller großen erwachsenen Tiere wieder selbst erhalten können.

  • Von Biologen nachgezüchtet wurden diese kleine Europäische Sumpfschildkröte, die jetzt auf die Auswilderung vorbereitet wird. Foto: Boris Roessler/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Von Biologen nachgezüchtet wurden diese kleine Europäische Sumpfschildkröte, die jetzt auf die Auswilderung vorbereitet wird. Foto: Boris Roessler/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

In Hessen wurden nach Angaben von Matthias Kuprian vom Wiesbadener Umweltministerium bislang 450 gezüchtete Tiere ausgewildert. Auf bis zu 1000 Schildkröten soll die Zahl steigen. Im Nachbarland Rheinland-Pfalz konnten 160 der Reptilien mit Schutzpanzer in die freie Wildbahn entlassen werden. Eine exakte Zielmarke für die Zukunft haben die Tierschützer nicht.

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