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Auftragsmord: Mutmaßlicher Auftraggeber nicht im Zeugenstand

11.03.2019 - Frankfurt/Main (dpa/lhe) - Im Prozess um den Auftragsmord an einem Frankfurter Wettbüro-Besitzer bleibt der Zeugenstuhl leer: Der mutmaßliche Auftraggeber der Bluttat, ein in Belgrad wohnender Serbe, kam am Montag nicht ins Frankfurter Landgericht. Obwohl ihm freies Geleit zugesichert worden war, kam er seiner Zeugenladung nicht nach.

  • Die modellhafte Nachbildung der Justitia steht auf dem Tisch eines Richters. Foto: Volker Hartmann/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Die modellhafte Nachbildung der Justitia steht auf dem Tisch eines Richters. Foto: Volker Hartmann/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Sein Mandant habe Angst vor einer Reise nach Deutschland und dem Auftritt vor der Schwurgerichtskammer, ließ sein Rechtsanwalt dem Gericht mitteilen. Möglicherweise stehe er aber für eine Videovernehmung vor Ort zur Verfügung. Das Gericht lotet derzeit die Möglichkeiten einer solchen Zeugenaussage in Serbien aus.

Angeklagt ist der mutmaßliche Killer (47) des Wettbüro-Betreibers. Er steht derzeit wegen Mordes vor Gericht. Der 51-Jährige soll ihn Ende 2013 angeheuert haben - aufgrund vorausgegangener geschäftlicher Zerwürfnisse, wie es vor Gericht hieß. Anfang 2014 war der damals 50 Jahre alte Geschäftsmann vor seinem Büro in Frankfurt-Sachsenhausen erschossen worden. Seit Ende Juli 2018 läuft der Prozess.

Der Angeklagte äußerte sich bislang nicht zu den Vorwürfen der Staatsanwaltschaft. Dass der mutmaßliche Auftraggeber vernommen wird, war der Wunsch der Verteidigung. Der Prozess wird am 20. März fortgesetzt. Mit einer Videovernehmung könnte allerdings frühestens Ende des Monats gerechnet werden, hieß es am Donnerstag im Gericht.

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