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Aussagen über Homosexuelle: Professor erneut vor Gericht

20.07.2020 - Wegen umstrittener Äußerungen über Homosexuelle steht der Biologie-Professor Ulrich Kutschera erneut vor dem Amtsgericht Kassel. Er muss sich ab diesem Montag (11.00 Uhr) wegen mutmaßlicher Volksverhetzung verantworten. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm vor, unter dem Vorwand angeblich «biowissenschaftlicher Fakten» Homosexuellen eine grundsätzliche Neigung zum sexuellen Missbrauch von Kindern zuzuschreiben. Kutschera selbst kündigte vor dem Prozess an, die Korrektheit seiner Aussagen zu belegen.

  • Die Statue der Justitia steht im Gegenlicht der Sonne. Foto: Arne Dedert/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Die Statue der Justitia steht im Gegenlicht der Sonne. Foto: Arne Dedert/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Der 65-Jährige ist Evolutionsbiologe der Universität Kassel. Die Vorwürfe gegen ihn beziehen sich auf ein Interview, das 2017 auf dem katholischen Internetportal kath.net erschien. Es drehte sich um das Thema «Ehe für alle», also Eheschließungen von Personen gleichen Geschlechts. Unter anderem hatte Kutschera erklärt: «Sollte das Adoptionsrecht für Mann-Mann bzw. Frau-Frau-Erotikvereinigungen kommen, sehe ich staatlich geförderte Pädophilie und schwersten Kindesmissbrauch auf uns zukommen.» Ein erster Prozess im Sommer 2019 war geplatzt.

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