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Bald Prozess um erschwindelte Aufenthaltsgenehmigungen

20.08.2019 - Frankfurt/Main (dpa/lhe) - Mit arrangierten Scheinehen sollen sie im großen Stil Aufenthaltsgenehmigungen erschwindelt haben, ab 3. September müssen sich deshalb drei Männer und eine Frau vor dem Landgericht Frankfurt verantworten. Ihnen wird unter anderem Urkundenfälschung vorgeworfen. Das Gericht kündigte den Prozessbeginn am Dienstag als neuen Termin an, nachdem auch der zweite ursprünglich geplante Verhandlungstag wegen Krankheit eines der Richter abgesagt werden musste. Ursprünglich sollte der Prozess bereits am 15. August beginnen.

  • Auf der Richterbank liegt ein Richterhammer. Foto: Uli Deck/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Auf der Richterbank liegt ein Richterhammer. Foto: Uli Deck/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Die Angeklagten im Alter von 30 bis 42 Jahren sollen in 37 Fällen Scheinehen arrangiert haben, die Nicht-EU-Bürgern Freizügigkeitsbescheinigungen ermöglichten. Die «Kunden» zahlten laut Anklage rund 430 000 Euro dafür. Die Anklage geht davon aus, dass die Angeklagten in den Jahren 2015 bis 2018 als organisierte Bande handelten. Im November vergangenen Jahres wurden sie festgenommen. Die Strafkammer steht vor einem umfangreichen Prozess mit bislang 21 Verhandlungstagen bis Ende Januar kommenden Jahres. AZ 6330 Js 203134/17

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