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Bankmitarbeiter soll Gold abgezweigt haben: Anklage

19.08.2019 - Kassel (dpa/lhe) - Jahrelang soll ein Privatkundenberater eines Geldinstituts im Werra-Meißner-Kreis Kunden betrogen und über 400 000 Euro für sich abgezweigt haben. Deswegen habe die Staatsanwaltschaft Kassel Anklage gegen den 42-Jährigen erhoben, sagte ein Sprecher der Ermittlungsbehörde am Montag. Dem Mann wird gewerbsmäßiger Betrug in 29 Fällen, Urkundenfälschung und Fälschung beweiserheblicher Daten vorgeworfen. Zuvor hatte der private Rundfunksender Hit Radio FFH über das Thema berichtet.

  • Eine modellhafte Nachbildung der Justitia steht neben Akten. Foto: Volker Hartmann/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Eine modellhafte Nachbildung der Justitia steht neben Akten. Foto: Volker Hartmann/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Der Mann soll die Taten zwischen 2014 und Anfang 2019 begangen haben. Laut Anklage hatte er zu wohlhabende Kunden ein Vertrauensverhältnis aufgebaut. 13 Fälle betreffen eine über 80-jährige Kundin, die einen Teil ihres Vermögens in Goldbarren und -münzen anlegen wollte. Der Angeschuldigte soll für sie Gold bei der Hessischen Landesbank bestellt haben, das er für eigene Zwecke abzweigte. Auf diese Weise soll sich der Angeschuldigte Gold im Wert von 195 000 Euro verschafft haben. In weitere Fällen ging er laut Anklage ähnlich vor. Nun muss das Landgericht über die Anklage entscheiden.

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