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Basketballer Skyliners: Arena mit eigenem Angebot umsetzen

16.09.2020 - Seit Jahren ist der Bau einer großen Multifunktionshalle in Frankfurt Thema. Auch, um über einen geeigneten Ort für die Heimspiele der örtlichen Basketball- und Eishockey-Profis zu verfügen. Einer der Vereine wird nun selbst aktiv.

  • Gunnar Wöbke, Geschäftsführender Gesellschafter der Fraport Skyliners, spricht. Foto: Arne Dedert/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Gunnar Wöbke, Geschäftsführender Gesellschafter der Fraport Skyliners, spricht. Foto: Arne Dedert/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Um den Bau einer Multifunktionshalle im Frankfurter Osten nach einem erneuten Rückschlag doch noch zu ermöglichen, will Basketball-Bundesligist Fraport Skyliners ein eigenes Angebot vorlegen. Darin solle der Stadt Frankfurt aufgezeigt werden, wie der Bau «auf Basis der bestehenden Ausschreibung gegebenenfalls doch noch realisiert werden kann», sagte Skyliners-Geschäftsführer Gunnar Wöbke am Mittwoch. «Frankfurt und die Frankfurter Kultur-, Event- und Sportszene brauchen die Multifunktionsarena.»

Der Bau einer Multifunktionsarena am früheren Kaiserlei-Kreisel an der Stadtgrenze zu Offenbach wird seit Jahren diskutiert, auch, damit die Skyliners und die Eishockey-Löwen dort ihre Heimspiele austragen können. Wöbke hatte ein eigenes Engagement schon in Aussicht gestellt für den Fall, dass alle anderen Bemühungen scheitern würden.

Am Dienstag war bekannt geworden, dass sich ein zweiter Investor zurückgezogen hat, da er kein Angebot für eine reine Halle abgeben wollte. «Damit ist das Ausschreibungsverfahren formal beendet», hieß es im zuständigen Frankfurter Sportdezernat.

Skyliners-Geschäftsführer Wöbke wollte am Mittwoch keine Details zu dem Angebot nennen, zunächst müsse nun mit der Stadt gesprochen werden. Mit verschiedenen Fragen, auch zur Finanzierung, habe man sich beschäftigt. Das Grundstück am Kaiserlei sei sehr gut geeignet. Nur dort könne das Vorhaben zeitnah realistisch umgesetzt werden. Wenn alles gut laufe, könne der Bau der Halle in vier bis viereinhalb Jahren abgeschlossen werden.

Für den Bundesligisten sei die neue Arena langfristig eine Frage des wirtschaftlichen Überlebens, sagte Wöbke. An allen anderen Basketball-Standorten seien Arenen gebaut worden, so dass sich die Teams dort hätten weiterentwickeln können.

Auf die Ausschreibung der Stadt hin hatten sich ursprünglich zwei potenzielle Investoren beworben. «Bevorzugter Bieter» war das Konsortium Langano. Dieses Angebot hatte den Vorstellungen der Stadt am meisten entsprochen. Bis zum Ablauf der Frist am 11. Mai war aber kein finales Angebot eingegangen. Die Stadt setzte auf den Mitbewerber Anschutz-Entertainment-Gruppe (AEG). Diese Pläne waren aber größer dimensioniert, als die Stadt es wollte. Eine Anpassung lehnte der Investor ab.

Die neue Entwicklung wurde in der Stadt dementsprechend positiv aufgenommen: «Starkes Zeichen, wenn sich Sport und Stadtgesellschaft auf den Weg machen», erklärte Stadtrat Markus Frank (CDU).

Parallel gibt es in Frankfurt auch Pläne für eine noch größere Multifunktionsarena am Flughafen. Diese voranzutreiben, forderten am Mittwoch die Löwen Frankfurt: «Ich erwarte nun von allen Parteien, dass das Hallenprojekt am Flughafen mit aller Dringlichkeit unterstützt wird, damit unsere Zukunft gesichert ist», forderte deren geschäftsführender Gesellschafter, Stefan Krämer. Wer sich gegen dieses Projekt stelle, stelle sich zugleich gegen den Eishockeysport in Frankfurt.

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