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Behörde beklagt Verstöße gegen Naturschutz in Corona-Krise

11.05.2020 - Das Regierungspräsidium Darmstadt hat in Zeiten der Corona-Krise Verstöße gegen den Naturschutz bemängelt. In der knapp 60 Hektar großen Schwanheimer Düne bei Frankfurt hätten Ausflügler im Schutzgebiet die empfindlichen Böden betreten, Picknicks veranstaltet, Gelege aus Nistkästen entfernt oder deren Einfluglöcher mit Stöcken verstopft, teilte die Behörde am Montag mit. Zudem seien dort in den vergangenen Wochen Eidechsen und Frösche oder Kaulquappen gefangen worden.

  • Eine Frau fährt mit ihren Fahrrad über den Holzsteg im Naturschutzgebiet Schwanheimer Düne. Foto: Andreas Arnold/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Eine Frau fährt mit ihren Fahrrad über den Holzsteg im Naturschutzgebiet Schwanheimer Düne. Foto: Andreas Arnold/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Naturschutzgebiete würden in der Corona-Krise unter dem Fehlverhalten von Besuchern leiden. Das Gebiet bestehe aus einem Mosaik verschiedener Lebensräume. Vogelarten wie Pirol, Grünspecht und Steinkauz hätten dort Lebensräume. Wegen der außergewöhnlichen Tier– und Pflanzenarten sei die Düne 1984 als Naturschutzgebiet ausgewiesen worden. Das Gebiet ist dem Regierungspräsidium zufolge nur eines, das in den vergangenen Wochen «von Heerscharen von Erholungssuchenden» erkundet worden sei. Überall im Rhein-Main-Gebiet lasse sich Fehlverhalten beobachten.

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