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Bericht: Umbau bei Deutscher Bank kostet Milliarden

03.07.2019 - New York/Frankfurt (dpa) - Der erwartete Kahlschlag im Investmentbanking dürfte die Deutsche Bank einem Pressebericht zufolge drei bis fünf Milliarden Euro kosten. In der Folge werde der Dax-Konzern im Jahr 2019 wieder rote Zahlen schreiben, berichtete die «Financial Times» am Mittwoch in ihrer Online-Ausgabe und berief sich dabei auf mit der Sache vertraute Personen. Ein Sprecher der Bank wollte sich dazu auf Nachfrage nicht äußern.

  • Das Logo der Deutsche Bank ist durch eine Lücke im Blätterdach eines Baumes zu sehen. Foto: Andreas Arnold/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Das Logo der Deutsche Bank ist durch eine Lücke im Blätterdach eines Baumes zu sehen. Foto: Andreas Arnold/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Dem Bericht zufolge will Bankchef Christian Sewing die jährlichen Kosten des Instituts mithilfe der Kürzungen bis zum Jahr 2022 um rund vier Milliarden Euro senken. Eine Kapitalerhöhung sei zudem vom Tisch: So wolle die Bank die milliardenschweren Sanierungskosten schultern, ohne sich frisches Geld von Anlegern zu besorgen. Deutschlands größtes Geldhaus war erst 2018 nach drei Verlustjahren in die Gewinnzone zurückgekehrt.

Wie bereits mehrere Medien zuvor schreibt auch die «FT», dass der Aufsichtsrat der Bank den Sanierungsplan am Sonntag (7. Juli) beschließen soll. Rund 20 000 der weltweit zuletzt rund 91 500 Jobs in dem Konzern würden dadurch wegfallen.

Auch in der Führungsetage werden Veränderungen erwartet. Die «FT» berichtet, dass der Chef der hauseigenen Investmentbank, Garth Ritchie, seinen Posten im Zuge des Umbaus verlassen werde. Sewing werde Ritchies Aufgaben zusätzlich mit übernehmen.

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