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Beuth kritisiert A49-Abseilaktion als «gezielten Angriff»

26.10.2020 - Hessens Innenminister Peter Beuth (CDU) hat die erneuten Abseilaktionen gegen den Weiterbau der Autobahn 49 am Montag als «gezielten Angriff auf die Infrastruktur» kritisiert. «Diese konzertierte Aktion hat nichts mit friedlichem Protest gegen den Lückenschluss der A49 zu tun», teilte er in Wiesbaden mit. Aktivisten hatten am Morgen zentrale Autobahnen im Rhein-Main-Gebiet durch abgesprochene Abseilaktionen von Brücken blockiert und lange Staus produziert.

  • Innenminister Peter Beuth (CDU) spricht bei einer Veranstaltung der Polizei Hessen. Foto: Boris Roessler/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Innenminister Peter Beuth (CDU) spricht bei einer Veranstaltung der Polizei Hessen. Foto: Boris Roessler/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

«Abermals greifen sie gefährlich in den Straßenverkehr ein, gefährden Menschenleben, um ihre radikale Gesinnung kundzutun», erklärte der Minister. Erneut nötigten sie Zehntausende Pendler. «Das hat nichts mit Umweltschutz zu tun, das sind Aktionen, die außerhalb des demokratischen Konsens stattfinden und eindeutige Straftatbestände erfüllen», mahnte Beuth. Die Proteste richten sich gegen den Weiterbau der A49 in Mittelhessen.

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