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Bewährungsstrafe für untreuen Bankangestellten

19.03.2019 - Frankfurt/Main (dpa/lhe) - Mit manipulierten und fingierten Kreditverträgen schaffte er mehr als 48 000 Euro auf das eigene Konto - am Dienstag ist ein 27 Jahre alter Bankkaufmann in Frankfurt zu einem Jahr und vier Monaten Bewährungsstrafe verurteilt worden. Der Angestellte hatte sich laut seinem Geständnis vor dem Amtsgericht Frankfurt im Handel mit Optionsscheinen verspekuliert und war deshalb finanziell in die Enge geraten. Zur Lösung seiner Geldprobleme erstellte er fingierte Kreditverträge mit Kunden, in denen er die eigene Kontonummer angab. Später beschwerten sich die Kunden über die in Wirklichkeit gar nicht von ihnen abgeschlossenen Verträge. Eine Überprüfung führte zu dem Kundenberater als mutmaßlichem Täter.

  • Das Landgericht und Amtsgericht in Frankfurt am Main. Foto: Arne Dedert/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Das Landgericht und Amtsgericht in Frankfurt am Main. Foto: Arne Dedert/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Auch wegen Unterschlagung wurde der 27-Jährige verurteilt, da er Elektronik-Geräte auf den Namen der Arbeitgeberin geleast und dann auf eigene Rechnung verkauft hatte. Zugunsten des Angeklagten zählte bei dem Urteil, dass er bislang bereits mehr als 5000 Euro an Schaden wiedergutgemachte.

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