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Bewegung im Tarifkonflikt mit Busfahrern

24.11.2019 - Frankfurt/Main (dpa/lhe) - In den festgefahrenen Tarifkonflikt der privaten Busbranche in Hessen mit tausenden streikenden Fahrern kommt Bewegung. Die Arbeitgeberseite habe schriftlich einen neuen Vorschlag unterbreitet, teilte die Gewerkschaft Verdi am Sonntag in Frankfurt mit. Details nannte sie vorerst nicht. Die am Wochenende fortgesetzten Streiks von Fahrern privater Busunternehmen unter anderem in Frankfurt, Kassel, Fulda und Hanau sollen trotz des neuen Arbeitgeberangebots auch am Montag fortgesetzt werden, um die Forderungen der Busfahrer weiterhin zu unterstreichen.

  • Busfahrer stehen neben einem Fahrzeug mit einem Banner mit der Aufschrift «Wir streiken». Foto: Frank Rumpenhorst/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Busfahrer stehen neben einem Fahrzeug mit einem Banner mit der Aufschrift «Wir streiken». Foto: Frank Rumpenhorst/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Laut Verdi-Verhandlungsführer Jochen Koppel sollte die Tarifkommission der Arbeitnehmerseite am Montag das Schreiben der Arbeitgeber intern bewerten und beratschlagen, inwieweit die neuen Angebote akzeptiert werden könnten.

Auch am vergangenen Freitag hatten nach Angaben von Verdi mehr als 3000 Busfahrer die Arbeit niedergelegt. Am Wochenende sei die Beteiligung naturgemäß etwas niedriger gewesen. Der Montag wird der siebte Streiktag sein.

Seit Dienstag streiken Fahrer privater Busunternehmen in Hessen für kräftige Lohnsteigerungen sowie mehr bezahlte Pausen und Urlaub. Verdi fordert für die rund 4400 betroffenen Busfahrer unter anderem die Erhöhung des Grundgehalts von jetzt 13,50 Euro auf 16,60 Euro die Stunde. Der Landesverband Hessischer Omnibusunternehmer (LHO) hatte sein erstes Angebot bereits einmal aufgestockt, was Verdi aber nicht genügte.

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