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Bildungsstudie: Ergebnisse laut Kultusminister ernüchternd

18.10.2019 - Hessische Schüler sollten besser sein als Mittelmaß, erklärt der Kultusminister. In Fächern wie Mathe und Physik soll es deshalb künftig mehr individuelle Förderung geben.

  • Alexander Lorz, Präsident der Kultusministerkonferenz und hessischer Kultusminister. Foto: Fabian Sommer/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Alexander Lorz, Präsident der Kultusministerkonferenz und hessischer Kultusminister. Foto: Fabian Sommer/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Berlin/Wiesbaden (dpa/lhe) - Hessens Kultusminister Alexander Lorz (CDU) sieht Nachholbedarf bei der Förderung von Schülern der neunten Klassen in den Fächern Mathematik, Biologie, Chemie und Physik. Lorz reagierte auf Ergebnisse der Studie IQB-Bildungstrend 2018, die am Freitag in Berlin vorgestellt wurde. Das Niveau der Schüler sei zwar zwischen 2012 und 2018 in Hessen wie auch bundesweit weitgehend stabil. Dies sei aber angesichts der Förderung der sogenannten MINT-Fächer ernüchternd, erklärte Lorz, der derzeit Präsident der Kultusministerkonferenz (KMK) ist.

Die Herausforderung für die Schulen sei unter anderem angesichts der Zuwanderung groß, dennoch können man sich mit einem Stillstand nicht zufrieden geben «Ich bin der festen Überzeugung, dass unsere hessischen Schülerinnen und Schüler besser sind als nur Mittelmaß», erklärte der CDU-Politiker.

Der Minister verwies darauf, dass Jungen im aktuellen Bildungstrend geringere Kompetenzen als noch bei der Vorläuferstudie im Jahr 2012 gehabt hätten und ihr Interesse an den getesteten Fächern gesunken sei. Dies sei ein Ansporn, die Förderung individueller zu gestalten und die Schüler stärker für Mathematik und Naturwissenschaften zu begeistern.

Lorz kündigte an, über Ideen und Veränderungen hierzu zeitnah zu informieren. «Deutschland ist nicht nur ein Land der Dichter und Denker, es lebt auch ganz erheblich vom Forscher- und Erfindergeist seiner Bürgerinnen und Bürger», erklärte der Minister.

Der Bildungstrend des Instituts zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen (IQB) testete im Auftrag der Bundesländer bundesweit die Kompetenzen von Neuntklässlern in Mathematik, Biologie, Chemie und Physik unter Bezug auf die Bildungsstandards für den Mittleren Schulabschluss (MSA). Rückgänge gab es vor allem in Ostdeutschland.

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