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Bouffier: Bildung, Arbeit und Sport wichtig für Integration

18.10.2019 - Wiesbaden (dpa/lhe) - Trotz zurückgehender Flüchtlingszahlen darf nach Einschätzung von Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) bei der Integration der Asylsuchenden nicht locker gelassen werden. «Wir haben schon viel erreicht und die Erfolge geglückter Integration sind sichtbar», sagte der Regierungschef am Freitag nach einer Sitzung des hessischen Asylkonvents mit mehr als 60 Experten in Wiesbaden. «Aber wir konstatieren auch: Integration ist ein weiter Weg, der Jahre dauert und oft auch schwierig ist.»

  • Volker Bouffier (CDU), Ministerpräsident von Hessen, spricht im Landtag. Foto: Boris Roessler/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Volker Bouffier (CDU), Ministerpräsident von Hessen, spricht im Landtag. Foto: Boris Roessler/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Als wichtigste Säulen der Integration nannte Bouffier Bildung, Arbeit und Sport. «Hier setzen wir vor allem an.» Entscheidend sei, die deutsche Sprache zu beherrschen und Arbeit zu haben. Der CDU-Politiker verwies auf die großen Anstrengungen der Schulen: Seit 2015 seien rund 70 000 Kinder und Jugendliche als Seiteneinsteiger ohne Deutschkenntnisse aufgenommen und gefördert worden.

Durch Programme wie «Wirtschaft integriert» ständen immer mehr Flüchtlinge dem Arbeitsmarkt zur Verfügung, erklärte Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir (Grüne). Ende Februar 2019 seien mehr als 33 100 Menschen aus nichteuropäischen Asylherkunftsländern sozialversicherungspflichtig beschäftigt gewesen. Knapp 16 300 Menschen mit Fluchthintergrund seien im September 2019 arbeitslos gemeldet gewesen. Das seien 11,1 Prozent aller Arbeitslosen im Land. Die meisten stammten aus Syrien, gefolgt von Afghanistan und Eritrea.

Auch der Leiter der Regionaldirektion Hessen, Frank Martin, sprach von einer positiven Entwicklung. «Nach unseren Daten konnte bereits Ende 2018 knapp die Hälfte aller Geflüchteten in Hessen ein sozialversicherungspflichtiges Arbeitsverhältnis eingehen.» Zudem sei es gelungen, mehr Fachkräfte, Spezialisten und Experten zu integrieren als Menschen, die lediglich eine Helfertätigkeit ausüben.

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