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Brief mit ominösem Pulver an Konsulat: Mann vor Gericht

06.03.2019 - Frankfurt/Main (dpa/lhe) - Ein 48 Jahre alter Deutsch-Iraner steht seit Mittwoch vor dem Amtsgericht Frankfurt, weil er mit einem Brief mit einem ominösen weißen Pulver das iranische Generalkonsulat in der Mainmetropole in Angst und Schrecken versetzt haben soll. Die Anklage wirft ihm die Störung des öffentlichen Friedens durch die Ankündigung eines Terroranschlags zur Last. Nachdem ein Angestellter den Brief im Dezember 2016 geöffnet hatte, wurde ein Großeinsatz von Polizei und Feuerwehr ausgelöst. Der Inhalt entpuppte sich jedoch laut Gericht als «handelsübliches Trockenmittel» und war harmlos.

  • Brief mit ominösem Pulver an Konsulat: Mann vor Frankfurter Gericht. Foto: Arne Dedert/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Brief mit ominösem Pulver an Konsulat: Mann vor Frankfurter Gericht. Foto: Arne Dedert/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Vor Gericht räumte der als Dolmetscher und Flüchtlingsbetreuer tätige Angeklagte ein, in jener Zeit Korrespondenz mit dem Konsulat wegen Passangelegenheiten von Landsleuten geführt zu haben. Den Umschlag mit dem Pulver habe er jedoch nicht verschickt. Während der Briefwechsel gentechnische Spuren des Mannes aufwies, wurde an dem Pulverbeutel nichts festgestellt. Einer zunächst vorgeschlagenen Verfahrenseinstellung gegen Geldauflage widersprach die Anklagevertreterin. Stattdessen sollen nun weitere Polizeibeamte und Feuerwehrleute in den Zeugenstand. Bevor die Konsulatsangestellten vernommen werden können, muss zusätzlich eine Genehmigung beim iranischen Außenministerium in Teheran eingeholt werden.

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