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Bürgerinitiativen: Terminal 3 wird Sargnagel für Rhein-Main

25.04.2019 - Frankfurt/Main (dpa) - Unmittelbar vor der Grundsteinlegung für das dritte Passagier-Terminal am Frankfurter Flughafen haben Ausbau-Gegner vor negativen Umweltfolgen gewarnt. Mit dem Bau werde der Grundstein für negative Folgen gelegt, die mit dem Wachstum des Luftverkehrs verbunden seien, warnte das Bündnis der Bürgerinitiativen am Donnerstag. Das Terminal liefere endgültig den Sargnagel für die Region Rhein-Main.

  • Eine Passagiermaschine landet im letzten Licht des Tages auf dem Flughafen. Foto: Boris Roessler/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Eine Passagiermaschine landet im letzten Licht des Tages auf dem Flughafen. Foto: Boris Roessler/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Dazu gehörten mehr Lärm, mehr Schadstoffe, mehr Treibhausgase, mehr Krankheiten, mehr Umweltschäden und eine weitere Verstärkung des Klimawandels. Die fehlende S-Bahn-Anbindung des neuen Terminals werde den individuellen Zubringerverkehr dramatisch steigern und die benachbarten Orte Walldorf und Zeppelinheim würden von Roll- und Bodenlärm gequält. «Das Terminal 3 liefert endgültig den Sargnagel für die Rhein-Main-Region», erklärte Bündnis-Sprecher Thomas Scheffler in einer Mitteilung.

Der Betreiber Fraport will im Süden des Flughafen bis 2023 ein Terminal für bis zu 21 Millionen Passagiere pro Jahr errichten, das bis zu 4 Milliarden Euro kosten soll. An öffentliche Nah- und Fernverkehrszüge soll das Gebäude über eine mehr als 5 Kilometer lange Bahn auf dem Flughafengelände angebunden werden. Für den kommenden Montag (29. April) ist die feierliche Grundsteinlegung geplant. Die Ausbaugegner haben für diesen Tag eine Mahnwache im Hauptterminal 1 angekündigt. Dort soll ein symbolischer Grabstein aufgestellt werden.

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