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CDU und FDP bleiben für Regierungsbildung im Gespräch

09.11.2018 - Wiesbaden (dpa/lhe) - Hessens FDP bleibt nach mehreren Seiten offen für Gespräche über eine Regierungsbildung im Land. Generalsekretärin Bettina Stark-Watzinger sagte am Freitag nach einem zweiten Treffen mit der CDU nach der Landtagswahl, es sei gut, im Gespräch zu bleiben. Sollten sich nach der Bekanntgabe des endgültigen Endergebnisses ein oder zwei mögliche Partner finden, dann werde die FDP ernsthafte Gespräche führen.

  • Manfred Pentz (CDU), Generalsekretär der CDU Hessen, spricht auf dem Landesparteitag der CDU Hessen. Foto: Arne Dedert/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Manfred Pentz (CDU), Generalsekretär der CDU Hessen, spricht auf dem Landesparteitag der CDU Hessen. Foto: Arne Dedert/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Die Liberalen blieben aber dabei, dass sie in kein Bündnis eintreten, das von einem grünen Ministerpräsidenten angeführt wird. Eine Jamaika-Koalition mit CDU und Grünen lehne die Partei ebenfalls ab, wenn sie rechnerisch nicht gebraucht werde, betonte die Generalsekretärin in Wiesbaden.

CDU-Generalsekretär Manfred Pentz sprach am Abend von einem ordentlichen Austausch mit den Liberalen. Der Landesvorstand werde nun in nicht öffentlicher Sitzung über die Gespräche mit den unterschiedlichen Parteien nach der Landtagswahl beraten. Es müsse aber erst das amtliche Endergebnis am nächsten Freitag (16.11.) abgewartet werden, bis die nächsten Entscheidungen gefällt werden.

Das exakte Resultat des Urnengangs ist auch wegen etlichen Pannen bei der Auszählung in Frankfurt noch offen. Möglicherweise verschieben sich daher noch die Mehrheitsverhältnisse in Hessen.