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Condor-Hilfen für Standortsicherung und Erhalt von Jobs

25.09.2019 - Wiesbaden (dpa) - Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) hat sich zuversichtlich zur Zukunft des Ferienfliegers Condor geäußert. Condor sei in den vergangenen Jahren profitabel gewesen und nun durch die finanziellen Schwierigkeiten des britischen Mutterkonzerns Thomas Cook in die Turbulenzen geraten, sagte der Regierungschef am Mittwoch in Wiesbaden. Bei den gewährten staatlichen Hilfen von Bund und Land gehe es darum, den Betrieb des Ferienfliegers aufrechtzuerhalten. Es gehe um rund 5000 Arbeitsplätze. Auch die Gewerkschaften seien mit der dringenden Bitte um Hilfe an das Land herangetreten.

  • Startender Airbus der Fluggesellschaft Condor. Foto: Patrick Pleul © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Startender Airbus der Fluggesellschaft Condor. Foto: Patrick Pleul © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Bouffier zeigte sich optimistisch, dass die EU-Kommission der Rettungshilfe zustimmen werde. Bund und Hessen hatten der Airline am Dienstagabend die Zusage über eine Bürgschaft für einen sechsmonatigen Überbrückungskredit gegeben. Mit dem sogenannten Massedarlehen von 380 Millionen Euro bekommt der Ferienflieger auch finanziellen Spielraum, um sich möglicherweise von der britischen Muttergesellschaft zu lösen. Zum Insolvenzantrag der deutschen Thomas Cook sagte Bouffier, das Land sei grundsätzlich bereit, zu helfen. Es müssten aber die Voraussetzungen stimmen.

Wenn Condor aus dem Verbund herausgeholt werden könne, seien die Voraussetzungen geschaffen, dass das Geld der Steuerzahler nicht verloren gehe, sagte Hessens Finanzminister Thomas Schäfer. Nun gehe es darum, den Investorenprozess erfolgreich durchzuführen. Da Condor in den vergangenen Jahren Geld verdient habe, sei er zuversichtlich.

«Condor wird in ein Schutzschirmverfahren gehen, um sicherzustellen, dass man wirklich Herr im eigenen Haus ist», sagte Hessens Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir (Grüne). Wichtig sei nun, den Flugbetrieb aufrechtzuerhalten. Es gehe nicht nur um Tausende Arbeitsplätze und den Unternehmensstandort, sondern auch die Vielzahl von Kunden, die derzeit im Ausland sind oder bereits bei Condor gebucht haben. Die Suche nach einem neuen Investor sei aber nicht die Aufgabe der Bundes- und Landesregierung, sondern des Managements.

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