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Corona: RKI meldet 1730 Fälle an Neuinfektionen in Hessen

24.10.2020 - «Bitte reduzieren Sie Ihre Kontakte» - mit deutlichen Worten reagiert der hessische Gesundheitsminister Klose auf den deutlichen Anstieg der bestätigten Corona-Infektionen im Land.

  • Ein Wattestäbchen mit einem Abstrich wird im Labor für einen Corona-Test verarbeitet. Foto: Oliver Berg/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Ein Wattestäbchen mit einem Abstrich wird im Labor für einen Corona-Test verarbeitet. Foto: Oliver Berg/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Das Robert Koch-Institut (RKI) hat für Samstag 1730 neue Fälle bestätigter Corona-Infektionen in Hessen gemeldet. Damit wurden seit Beginn der Pandemie 31 128 Menschen in dem Bundesland positiv getestet, wie das RKI mitteilte (Stand 0.00 Uhr). Die Zahl der Todesfälle, die mit Covid-19 in Verbindung gebracht werden, nahm um 7 auf 607 zu. Am Freitag hatte des RKI im Vergleich zum Vortag mindestens 958 neue Fälle registriert.

Nach dem Intensivregister der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin lagen am Samstag in Hessen 114 Covid-19-Patienten auf Intensivstationen (Stand 12.00 Uhr). 47 Patienten wurden demnach beatmet.

«Bitte reduzieren Sie Ihre Kontakte - unabhängig von dem, was erlaubt ist - auf das Nötigste. Tragen Sie so dazu bei, dass sich das Virus nicht noch weiterverbreiten kann», wird Gesundheitsminister Kai Klose (Grüne) in einer Mitteilung seines Ministeriums zitiert. Die Situation sei sehr ernst. Das gelte für ganz Hessen, insbesondere für die Ballungsräume und die Stadt Frankfurt.

Außerdem rief der Minister alle Kreise und kreisfreien Städte dazu auf, die von der Landesregierung beschlossenen Vorgaben unverzüglich umzusetzen. «Das Präventions- und Eskalationsstufenkonzept ist eine rechtsverbindliche Weisung an die Kommunen, um die Bevölkerung zu schützen und eine Überlastung des Gesundheitssystems zu vermeiden», wird Klose weiter zitiert.

In Frankfurt lag der Wert von registrierten Infektionen pro 100 000 Einwohner in sieben Tagen am Samstag bei 176,1. Am Vortag betrug dieser Wert 134,9. Wegen des sprunghaften Anstiegs der Fälle wollte die Stadt noch am Samstag den zuständigen Krisenstab zu einer Sitzung zusammenrufen. Dort soll über eine Verschärfung der Corona-Regeln beraten werden, wie ein Sprecher der Stadt mitteilte. «Die Lage ist ernst. Wir sind mit dem Land der Meinung, dass wir hierauf schnell eine Antwort geben müssen», hieß es dazu in einer Stellungnahme von Frankfurts Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) und Gesundheitsdezernent Stefan Majer (Grüne). Ursprünglich war die Sitzung für Dienstag geplant.

Wegen einer technischen Störung am Robert Koch-Instituts (RKI) war es am Donnerstag zeitweise zu Datenlücken bei der Übermittlung von Infektionszahlen aus den Bundesländern gekommen. So sind die Stadt Wiesbaden und der Landkreis Gießen am Freitag mit keiner Veränderung bei der Zahl der Neuinfektionen aufgelistet. Nach Angaben des RKI könnte es daher sein, dass die Zahl von 1730 neu bestätigten Infizierten auch Fälle beinhaltet, die am Freitag nachübermittelt wurden.

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