Diese Seite benötigt Javascript! Bitte aktivieren Sie Javascript für eine korrekte Darstellung.

Corona-Krise bremst Ausbau der Mobilfunkmasten in Hessen

11.04.2020 - Hessen treibt den Mobilfunk- und Breitbandausbau gerade in den ländlichen Regionen des Landes voran. Die Reisebeschränkungen wegen der Corona-Krise sorgten jedoch dafür, dass die Bautrupps nicht wie gewohnt arbeiten können, erklärte Digitalministerin Kristina Sinemus (parteilos) auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur in Wiesbaden. Diese Entwicklung betreffe ganz Europa. Neue oder neu ausgerüstete Masten habe es dennoch etwa in Lindenfels im Odenwald, Grasellenbach im Kreis Bergstraße, Gambach und Münzenberg in der Wetterau sowie in Weilmünster im Landkreis Limburg-Weilburg gegeben.

  • Ein Mast mit verschiedenen Antennen von Mobilfunkanbietern. Foto: Jens Büttner/zb/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Ein Mast mit verschiedenen Antennen von Mobilfunkanbietern. Foto: Jens Büttner/zb/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Die Bundesregierung hatte zuletzt einen Vorstoß zusammen mit den Kommunen angekündigt, mehr Verständnis bei Bürgern für den Bau neuer Mobilfunkmasten zu erreichen und «5G-Skeptiker» zu überzeugen. Die Corona-Krise mache noch einmal deutlich, wie wichtig leistungsfähige Digital-Infrastrukturen und eine durchgehende Erreichbarkeit seien, hieß es jüngst in einem Schreiben von Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) und Umweltministerin Svenja Schulze (SPD) an Kommunen.

«Beim Thema 5G ist uns der direkte Austausch mit den Bürgerinnen und Bürgern sehr wichtig», betonte Sinemus. In Darmstadt habe es bereits ein sehr fruchtbares Treffen auch mit Kritikern gegeben. Weitere Termine in Westhessen und Nordhessen hätten wegen der Corona-Krise verschoben werden müssen. Es gebe Schreiben aus dem Ministerium an alle Landräte wegen des Mobilfunk- und 5G-Ausbaus, Informationsmaterial werde den Kommunen zudem bereitgestellt.

Bis zum Jahreswechsel waren in Hessen 1828 Mobilfunkmasten modernisiert und 139 neu gebaut worden. Im Herbst 2018 hat das Land einen Mobilfunkpakt mit der Deutschen Telekom, Vodafone und Telefónica Deutschland geschlossen. Dabei war angekündigt worden, in den folgenden Jahren 800 neue Mobilfunkstandorte einzurichten und 4000 Anlagen zu modernisieren, die mindestens 4G-Geschwindigkeit haben. Das Land stellte auch Investitionen von 50 Millionen Euro in Aussicht, um Funklöcher gerade im ländlichen Raum zu schließen.

Schließen

Aus Sicherheitsgründen werden Sie nach 30 Minuten Inaktivität vom System abgemeldet.

Um das zu verhindern, werden Sie bitte vor Ende dieses Zeitraums wieder aktiv.

Nach erfolgtem Logout können Sie sich erneut anmelden.
Aus Sicherheitsgründen wurden Sie nach 30 Minuten Inaktivität vom System abgemeldet. Bitte loggen Sie sich erneut ein.

Homepage aktualisieren