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Corona-Krise trifft Handwerk: Beschäftigung aber noch stabil

30.04.2020 - Die Corona-Krise belastet zunehmend die Geschäfte im hessischen Handwerk. Die wirtschaftliche Lage in den drei Kammerbezirken Kassel, Frankfurt-Rhein-Main und Wiesbaden habe sich in einem noch nie dagewesenen Ausmaß verschlechtert, teilte die Arbeitsgemeinschaft der Hessischen Handwerkskammern am Donnerstag mit. Geschäftsschließungen, Quarantäne- und Hygienemaßnahmen sowie Nachfrageeinbrüche dämpften überall die Produktivität. «In Summe ist der aktuelle Rückgang einzigartig in seiner Dramatik und Auswirkung und geht weit über ein saisonales Geschehen hinaus», sagte Heinrich Gringel, Präsident der Arbeitsgemeinschaft des Hessischen Handwerks.

  • Ein Tischler bohrt ein Loch in ein Brett. Foto: Julian Stratenschulte/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Ein Tischler bohrt ein Loch in ein Brett. Foto: Julian Stratenschulte/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Zum Ende des ersten Quartals berichten in einer Umfrage des Verbands nur knapp 60 Prozent der Betriebsinhaber von einer zumindest befriedigenden Geschäftslage. Der Absturz um 30 Prozentpunkte innerhalb eines Quartals sei einmalig. Die Erwartungen für das kommende Quartal fielen «nahezu ins Bodenlose», hieß es.

Bisher zeichneten sich bei der Beschäftigung aber noch keine Einschnitte wegen der Krise ab. Drei von vier Betrieben hielten an ihrer Belegschaft fest - auch weil der Fachkräftemangel der vergangenen Jahr groß war. Jedoch erwarteten fast 30 Prozent im zweiten Quartal eine sinkende Beschäftigtenzahl (Vorjahr: 5 Prozent), ergab die Umfrage unter 881 Betrieben. Dass mehr als 40 Prozent der Betriebe Anträge auf Kurzarbeitergeld gestellt hätten, helfe bisher, die Beschäftigtenzahl zu stabilisieren, sagte Gringel in Wiesbaden.

Gut die Hälfte der Betriebe verbuche niedrige Umsätze - von rund 40 Prozent bei Baufirmen bis zu 70 Prozent bei Kfz- und Gesundheitshandwerken. Die Mehrheit erwarte weitere Rückgänge.

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