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Diebischer Juwelier-Kunde zu Bewährungsstrafe verurteilt

17.04.2019 - Frankfurt/Main (dpa/lhe) - Während einer Verkaufsberatung bei einem Juwelier hat ein vermeintlicher Kunde plötzlich Schmuckstücke an sich genommen und den Laden verlassen - am Mittwoch ist der 28-Jährige zu einer Bewährungsstrafe verurteilt worden. Der Angeklagte hatte in dem Juweliergeschäft in der Frankfurter Innenstadt angegeben, für die Hochzeit seiner Schwester teuren Schmuck zu benötigen und sich unter anderem einen Ring und ein Armband im Wert von rund 5200 Euro zeigen lassen. Unvermittelt raffte er die Schmuckstücke zusammen, steckte sie in die Hosentasche und verließ das Geschäft. Doch durch das energische Eingreifen der Verkäuferin wurden Passanten auf den Vorgang aufmerksam und überwältigten den Dieb.

  • Ein hölzerner Hammer liegt auf der Richterbank in einem Verhandlungssaal des Landgerichts. Foto: Uli Deck/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Ein hölzerner Hammer liegt auf der Richterbank in einem Verhandlungssaal des Landgerichts. Foto: Uli Deck/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Vor dem Frankfurter Amtsgericht sprach er von einer «schlimmen finanziellen Notlage» wegen mehrerer Geldstrafen aufgrund von Schwarzfahrens und entschuldigte sich bei der psychisch noch immer angegriffenen Verkäuferin. Weil er bislang noch nicht wegen Diebstählen aufgefallen war, verhängte das Gericht eine siebenmonatige Bewährungsstrafe mit einer Geldauflage von 1200 Euro.

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