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Drei Jahre Haft für Autoschieber

08.05.2019 - Frankfurt/Main (dpa/lhe) - Als Autoschieber ist ein 42 Jahre alter Mann am Mittwoch vom Landgericht Frankfurt zu drei Jahren Haft verurteilt worden. Der Angeklagte hatte als Mitglied einer größeren Bande in den Jahren 2017 und 2018 insgesamt zehn Mittelklasse-Pkw in Deutschland angemietet und in seine serbische Heimat überführt. Probleme an der Grenze wurden laut Gericht zunächst dadurch umgangen, dass gefälschte schweizerische Kennzeichen verwendet wurden. Diese konnten im Gegensatz zu EU-Nummernschildern nicht einfach überprüft werden. Im November vergangenen Jahres wurden gleichwohl noch drei Fahrzeuge an der ungarisch-kroatischen Grenze sichergestellt und der Angeklagte festgenommen.

  • Auf einer Richterbank in einem Gerichtssaal liegt ein Richterhammer aus Holz. Foto: Uli Deck/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Auf einer Richterbank in einem Gerichtssaal liegt ein Richterhammer aus Holz. Foto: Uli Deck/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Ursprünglich gingen die Ermittler von einem Gesamtschaden von 230 000 Euro aus, der sich nach der Rückgabe der sichergestellten Autos auf 136 000 Euro reduzierte. Der Angeklagte hatte für jedes verschobene Fahrzeug 300 bis 500 Euro Provision erhalten. In zwei Einzelfällen verkaufte er die Pkw auch auf eigene Rechnung weit unter Wert. Strafverschärfend wertete das Gericht die «raffinierte Tatausführung» mit den falschen Nummernschildern. Zugute kam ihm im Strafmaß die «große Mithilfe bei der Aufklärung des Falles». Der Mann hatte bereits nach der Festnahme die Namen mehrerer Bandenmitglieder verraten.

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