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Dreyer: So kann es nicht weitergehen

22.10.2018 - Berlin (dpa) - Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) hat ein Ende der Streitereien in der Großen Koalition in Berlin gefordert. Zwar wolle die Parteiführung nicht aus der Koalition von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) aussteigen, sagte Dreyer am Sonntag in der ARD-Sendung «Bericht aus Berlin». «Es gibt aber eine ganz klare Einigkeit in der Frage, dass es so nicht weitergehen kann. Wir wollen nicht mehr in einer Großen Koalition arbeiten, in der man sich innerhalb der Union von morgens bis abends streitet über Dinge, die eigentlich überhaupt keine Streitthemen sind», warnte die Sozialdemokratin.

  • Malu Dreyer (SPD), Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz. Foto: Thomas Frey/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Malu Dreyer (SPD), Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz. Foto: Thomas Frey/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Zu den Aussichten des SPD-Spitzenkandidaten bei der Landtagswahl in Hessen am kommenden Sonntag, Thorsten Schäfer-Gümbel, äußerte sich Dreyer optimistisch. Die SPD knüpfe dort «genau an den Bedürfnissen der Bürger und Bürgerinnen an». Es fehle an bezahlbarem Wohnraum und es gebe auch nicht ausreichend gute Bildung in Hessen.