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Dritte Niederlage in Serie: SV Wehen «extrem enttäuscht»

01.06.2020 - Nur noch fünf Spiele: Dem SV Wehen Wiesbaden läuft im Abstiegskampf die Zeit davon. Schlusslicht Dynamo Dresden soll nun als Aufbaugegner herhalten.

  • Die Wiesbadener Spieler stehen und liegen nach dem Abpfiff enttäuscht auf dem Platz. Foto: Stuart Franklin/Getty Images Europe/Pool/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Die Wiesbadener Spieler stehen und liegen nach dem Abpfiff enttäuscht auf dem Platz. Foto: Stuart Franklin/Getty Images Europe/Pool/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Für den SV Wehen Wiesbaden wird die Situation im Tabellenkeller immer prekärer. Der Aufsteiger unterlag trotz einer couragierten Vorstellung am Sonntag in der 2. Fußball-Liga beim Hamburger SV mit 2:3 (1:2) und steht nun in der nächsten Partie am Samstag gegen Schlusslicht Dynamo Dresden unter Siegzwang. Als Tabellenvorletzter hat die Mannschaft von Trainer Rüdiger Rehm nach der dritten Niederlage in Serie bereits vier Punkte Rückstand auf einen Nicht-Abstiegsplatz. Zwei sind es zum Relegationsplatz mit dem Karlsruher SC.

Da nutzt es den Wiesbadenern auch nicht, dass sich Manuel Schäffler (12., 57./Foulelfmeter) mit nun 18 Saisontoren an die Spitze der Torschützenliste setzte. «Natürlich bin ich enttäuscht, dass es nicht gereicht hat», sagte der Stürmer und verwies auf die couragierte Leistung des Außenseiters: «Wir müssen diese Einstellung von heute einfach mitnehmen, gerade die brauchen wir in den letzten fünf Spielen.»

Überragender Mann der Hamburger war Doppel-Torschütze David Kinsombi (14./76. Minute). Joel Pohjanpalo (27.) steuerte den dritten Treffer bei. Zwar war der HSV dominant, doch vor allem in der Defensive zeigte er Schwächen. Gleich mit dem ersten Schuss auf das Tor von Julian Pollersbeck, der den Vorzug vor Stammkeeper Daniel Heuer Fernandes erhielt, ging der SVWW durch einen Heber Schäfflers in Führung.

Zum Glück für die Hanseaten glich Kinsombi schnell aus. Nach einer Flanke von Tim Leibold markierte Pohjanpalo mit seinem fünften Saisontor die Führung für die Hamburger. Aber auch nach dem Wechsel legte der HSV seine Nervosität nicht ab. Hamburgs Verteidiger Timo Letschert foulte Marvin Ajani im Strafraum. Schäffler verwandelte den Strafstoß. Erst Kinsombi sorgte mit seinem zweiten Treffer für Erleichterung beim Aufstiegskandidaten.

«Wenn wir kurz vor dem 3:2 für den HSV das Tor machen, dann führen wir 3:2 und dann wird es für Hamburg nicht mehr so leicht», sagte Schäffler nach dem Abpfiff und versprach: «Wir hauen alles rein und werden alles dafür tun, unser Ziel zu erreichen - und wenn es über die Relegation ist.» Auch Chefcoach Rehm war «extrem enttäuscht über den Ausgang des Spiels. Trotzdem sind wir mit dem zufrieden, was wir abgeliefert haben».

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