Diese Seite benötigt Javascript! Bitte aktivieren Sie Javascript für eine korrekte Darstellung.

Edelstahl-Schmuggel aus China: Geschäftsleute verurteilt

12.06.2019 - Frankfurt/Main (dpa/lhe) - Weil sie unter Umgehung der Zollvorschriften größere Mengen Edelstahlrohre aus China importiert hatten, sind zwei Geschäftsleute am Mittwoch vom Landgericht Frankfurt wegen gewerbsmäßigen Schmuggels zu Freiheitsstrafen verurteilt worden. Während eine 51 Jahre alte Geschäftsführerin drei Jahre ins Gefängnis soll, wurde ihr 54 Jahre alter Mitarbeiter wegen Beihilfe zu einer Bewährungsstrafe von zwei Jahren verurteilt.

  • Ein Arbeiter schweißt Edelstahlrohre zusammen. Foto: Axel Heimken/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Ein Arbeiter schweißt Edelstahlrohre zusammen. Foto: Axel Heimken/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Um die bei Importen aus China fälligen Anti-Dumping-Zölle zu umgehen, wurden die Herkunftsländer des Edelstahls von den Angeklagten gezielt falsch deklariert und mit Korea oder Malaysia angegeben. Zwischen 2011 und 2015 entstand dem Fiskus damit ein Schaden von insgesamt rund 4,3 Millionen Euro. Erst gezielte Marktbeobachtungen der Zollfahndung brachten die Unregelmäßigkeiten ans Tageslicht. Vor Gericht legten beide Angeklagten Geständnisse ab. «Ich hätte 2011 mit dem Geschäft aufhören müssen», sagte die Frau.

Die Staatsanwaltschaft, die auch gegen den Mitarbeiter eine Haftstrafe ohne Bewährung beantragt hatte, erwägt Revision beim Bundesgerichtshof. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

Schließen

Aus Sicherheitsgründen werden Sie nach 30 Minuten Inaktivität vom System abgemeldet.

Um das zu verhindern, werden Sie bitte vor Ende dieses Zeitraums wieder aktiv.

Nach erfolgtem Logout können Sie sich erneut anmelden.
Aus Sicherheitsgründen wurden Sie nach 30 Minuten Inaktivität vom System abgemeldet. Bitte loggen Sie sich erneut ein.

Homepage aktualisieren