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Ehefrau getötet: Verteidiger weist Tatvorwurf zurück

17.07.2018 - Fulda (dpa/lhe) - Ein 36-jähriger Mann aus Rotenburg an der Fulda muss sich seit Dienstag vor dem Landgericht Fulda wegen Totschlags und besonders schwerer Brandstiftung verantworten. Der Deutsche soll seine 33 Jahre alte Ehefrau im Oktober vergangenen Jahres umgebracht und danach die Wohnung in Brand gesetzt haben, um die Spuren der Tat zu verwischen.

  • Der Saal des Landgerichts in Fulda. Foto: Uwe Zucchi/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Der Saal des Landgerichts in Fulda. Foto: Uwe Zucchi/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Am ersten Prozesstag wurde lediglich die Anklage verlesen, da der psychiatrische Gutachter verhindert war. Der Verteidiger erklärte gegenüber Medienvertretern, sein Mandant habe die Tat nicht begangen. Die Obduktion hatte ergeben, dass die Frau erwürgt oder erdrosselt worden ist. Das Paar lebte getrennt und soll sich laut Staatsanwaltschaft am Tattag gestritten haben. Der Angeklagte will zum Zeitpunkt der Tat nicht in der Wohnung seiner Noch-Ehefrau gewesen sein. Die Eltern und die Schwester der Verstorbenen sind Nebenkläger in dem Prozess.

Beim nächsten Gerichtstermin am 26. Juli will sich der Angeklagte umfänglich einlassen und auf alle Fragen des Gerichts antworten. Er sitzt seit dem 26. Oktober in Untersuchungshaft. Nach Angaben des Verteidigers ist der Angeklagte psychisch in schlechter Verfassung. Nach der achtstündigen polizeilichen Vernehmung sei er plötzlich aus dem Fenster gesprungen. Der Angeklagte habe aber keine suizidale Absicht gehabt, sondern einfach der Situation entkommen wollen. Das Gericht hat zahlreiche Verhandlungstage bis Ende September eingeplant.

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