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Darmstadt nach Remis enttäuscht: «Haben uns mehr ausgemalt»

25.10.2020 - Gegen die Gäste aus Hamburg sieht Darmstadt schon wie der sichere Sieger aus, doch die 2:0-Führung reicht nicht. Trainer Anfang ist nach dem späten Ausgleich enttäuscht. Nun steht eine vollgepackte Woche auf dem Programm.

  • St. Paulis Elfmetertorschütze Rodrigo Zalazar schiesst das Tor zum Endstand von 2:2. Foto: Uwe Anspach/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    St. Paulis Elfmetertorschütze Rodrigo Zalazar schiesst das Tor zum Endstand von 2:2. Foto: Uwe Anspach/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Markus Anfang war unzufrieden. Nach der bitteren Schlussphase, in der Darmstadt 98 am Samstag trotz sicherer 2:0-Führung noch 2:2 gegen den FC St. Pauli spielte, zog der Trainer der Lilien ein ernüchtertes Zwischenfazit. «Es ist enttäuschend, weil wir uns schon ausgemalt haben, dass wir in den ersten Spielen mehr Punkte holen können», sagte Anfang. Mit fünf Zählern aus den ersten vier Zweitliga-Partien lässt sich Darmstadts Start höchstens als durchwachsen bezeichnen.

Die späten Gegentore von Rico Benatelli (80. Minute) und Rodrigo Zalazar (Foulelfmeter, 90.+5) trübten dabei am Samstag ein ordentliches Gesamtbild. Eng verbunden ist der leichte Aufwärtstrend der Hessen mit dem Leistungsanstieg von Torjäger Serdar Dursun. Zum Saisonstart noch eher schwach, präsentierte sich der 29-Jährige bereits beim 3:2-Sieg in Nürnberg deutlich verbessert und erzielte einen Treffer.

Und nun gelang dem gebürtigen Hamburger ausgerechnet gegen St. Pauli mit einem Foulelfmeter (45.) und einem Kopfballtreffer (76.) ein Doppelpack. Lob für die Leistung erhielt er auch vom gegnerischen Trainer Timo Schultz: «Er hat ein richtig gutes Spiel gemacht. Wir hätten uns nicht beschweren können, wenn wir das dritte oder vierte Tor gekriegt hätten.»

Dafür, dass Dursun beim Anlauf zum Elfmeter holprig hüpfte, gab es allerdings Kritik - vom eigenen Trainer. «Ich würde das nicht so machen als Spieler, aber der Serdar macht das so. Er war sich sicher, den reinzumachen und hat ihn reingemacht», erklärte Anfang. «Am Ende wird er damit bestätigt, aber so richtig anfreunden kann ich mich mit der Art und Weise, den Elfmeter zu schießen, nicht wirklich.» Der 29-Jährige verteidigte sich: «Ich trainiere das seit Monaten. Jeder macht was anderes, auch ich habe ein paar Varianten in meinem Kopf und bin glücklich, dass es heute geklappt hat.»

Nun steht den «Lilien» mit dem Nachholspiel beim VfL Osnabrück am Mittwoch (18.30 Uhr) und beim Karlsruher SC am Sonntag (13.30 Uhr) eine englische Woche bevor. «Wir fahren nach Osnabrück, um das Spiel zu gewinnen», kündigte Dursun an.

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