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Ermittler: Tatverdächtiger kommt aus Volkmarsen

24.02.2020 - Volkmarsen (dpa) - Der Mann, der sein Auto in den Rosenmontagszug in Volkmarsen gesteuert haben soll, kommt selbst aus der nordhessischen Kleinstadt. Das teilte die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Montagabend mit. Bei dem festgenommenen Tatverdächtigen handelt es sich demnach um einen 29 Jahre alten deutschen Staatsangehörigen, der gegen 14.45 Uhr einen Pkw in eine Menschengruppe beim Rosenmontagszug in der nordhessischen Stadt gesteuert haben soll. Dabei wurden nach bisherigem Stand rund 30 Menschen teils schwer verletzt. Unter den Verletzten seien auch Kinder.

  • Ein Polizist steht im Regen vor einem Streifenwagen. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Ein Polizist steht im Regen vor einem Streifenwagen. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Auch der Tatverdächtige habe Verletzungen erlitten und soll einem Ermittlungsrichter vorgeführt werden, sobald sein Gesundheitszustand dies zulasse. Zum Motiv können der Behörde zufolge noch keine Angaben gemacht werden. Ermittelt wird wegen eines versuchten Tötungsdelikts.

Zuvor hatte es zu den Hintergründen zum Teil widersprüchliche Angaben gegeben. Henning Hinn vom Polizeirevier Südwest im Polizeipräsidium Nordhessen hatte gesagt: «Wir gehen nicht von einem Anschlag aus. Wir gehen von einem vorsätzlichen Tatgeschehen aus.» Reiner Lingner vom Polizeipräsidium Nordhessen in Kassel sagte dagegen «Welt»: Zur Intention könne man noch keine Angaben machen. Man wisse immer noch nicht, wie es zu dem Zwischenfall gekommen sei - ob es sich um einen medizinischen Notfall, ein technisches Versagen oder Absicht gehandelt habe.

Im Rathaus von Volkmarsen wurde für Betroffene ein Informationszentrum eingerichtet. Außerdem sollten Zeugen Foto- und Filmaufnahmen zur Verfügung stellen.

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