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Ermittlern gelingt Schlag gegen mutmaßliche Pay-TV-Betrüger

18.09.2019 - Wiesbaden (dpa/lhe) - Ermittler in Hessen haben in einer groß angelegten Aktion eine Gruppe mutmaßlicher Computerbetrüger auffliegen lassen. Bei Durchsuchungen seien am Mittwoch in Frankfurt und Groß-Gerau zahlreiche Beweismittel aufgefunden worden, teilte das Landeskriminalamt in Wiesbaden mit. Die Verdächtigen sollen geknackte Zugänge zu kostenpflichtigen Fernsehprogrammen illegal weiterverkauft haben.

  • Ein Mann tippt auf der Tastatur eines Laptops. Foto: Silas Stein/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Ein Mann tippt auf der Tastatur eines Laptops. Foto: Silas Stein/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Insgesamt entstand den Pay-TV-Sendern damit ein Schaden von rund einer Million Euro. Den Ermittlungen zufolge waren die mutmaßlichen Betrüger mit ihrer Masche 800 bis 1000 Mal erfolgreich. Festnahmen gab es in Hessen keine. Die genaue Zahl der Verdächtigen war zunächst unklar. Die Durchsuchungen waren Teil eines europaweiten Einsatzes, bei dem insgesamt 22 Verdächtige festgenommen wurden.

Dabei wurden mehr als 200 illegale Server in Deutschland, Frankreich und den Niederlanden vom Netz genommen, wie die europäische Justizbehörde Eurojust in Den Haag mitteilte. Über die Server konnten Inhalte aus dem Bezahlfernsehen unerlaubterweise und für einen sehr niedrigen Preis über das Internet angeschaut werden. Von dem Geld kam bei den Inhabern der Senderechte nichts an. Federführend bei der Aktion waren Ermittler in Italien.

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