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Ermittlungsverfahren gegen IS-Rückkehrerin

23.11.2019 - Frankfurt/Gießen/Berlin (dpa/lhe) - Mit Unterstützung der Bundesregierung soll am Samstag eine Frau nach Deutschland zurückkehren, die ins Herrschaftsgebiet der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) ausgereist war. Nach Angaben der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt läuft gegen sie ein Ermittlungsverfahren, es bestehe aber kein Haftbefehl, sagte deren Sprecher der Deutschen Presse-Agentur (dpa).

  • Eine Statue der Justitia hält eine Waage in ihrer Hand. Foto: Arne Dedert/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Eine Statue der Justitia hält eine Waage in ihrer Hand. Foto: Arne Dedert/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Ermittelt werde zum einen wegen des Vorwurfs der Mitgliedschaft in einer ausländischen terroristischen Vereinigung, zum anderen wegen Verletzung der Fürsorge- oder Erziehungspflicht. Die Frau sei 30 Jahre alt. Über Herkunfts-, Aufenthalts- oder Geburtsort machte der Sprecher keine Angaben. Was mit der Frau nach deren Landung geschehe, falle in die Zuständigkeit der Polizei.

«Wir können bestätigen, dass heute drei weitere deutsche Kinder, die sich in Nordsyrien in Gewahrsam befunden haben, von dort aus gemeinsam mit ihrer Mutter in den Irak ausreisen konnten», hieß es schon am Freitag aus dem Auswärtigen Amt. Nach dpa-Informationen soll die Familie zuletzt im Lager Al-Hol gelebt haben. Medienberichten zufolge soll die Frau aus Mittelhessen stammen. Das dortige Polizeipräsidium sagte der dpa, man mache zu dem Fall keine Angaben.

Bereits am 15. November waren zwei deutsche Frauen nach ihrer Abschiebung aus der Türkei auf dem Frankfurter Flughafen gelandet.

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