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FDP fordert Regierung zum Stopfen von Funklöchern auf

19.06.2019 - Wiesbaden (dpa/lhe) - Die FDP-Fraktion im hessischen Landtag hat der schwarz-grünen Landesregierung Versagen beim Ausbau des Mobilfunks vorgeworfen. Die dabei herrschende Ambitionslosigkeit sei nicht zu übertreffen, sagte der Abgeordnete Oliver Stirböck am Mittwoch in Wiesbaden. Hessen müsse frei von Funklöchern werden. Um den Mobilfunkstandard 5G in der Fläche zu realisieren, seien in Deutschland zudem bis zu 800 000 Masten nötig. Angesichts dessen müsse Schwarz-Grün die Genehmigungsverfahren beschleunigen. 18 Monate seien deutlich zu lang.

  • FDP-Politiker Oliver Stirböck. Foto: Andreas Arnold/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    FDP-Politiker Oliver Stirböck. Foto: Andreas Arnold/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Für die Landesregierung wies Digitalministerin Kristina Sinemus (parteilos) die Vorwürfe zurück und verwies auf den 5G-Test in Darmstadt, der zeige, das Hessen nicht Entwicklungsland sei, sondern zu den Vorreitern gehöre. Die Telekom will neben Berlin und Hamburg auch in Darmstadt mithilfe neuer Mobilfunkmasten Erfahrungen mit dem neuen Standard sammeln. Die Übertragung ist etwa 100 Mal schneller als beim aktuell weit verbreiteten Standard 4G, auch LTE genannt. Weitere Modellregionen im Land sollen hinzukommen. Gesundheitliche Risiken durch neue Masten seien nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen nicht zu erwarten, sagte Sinemus.

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