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Feuer vor iranischem Generalkonsulat: 600 Euro Geldstrafe

16.09.2019 - Frankfurt/Main (dpa/lhe) - Wegen Sachbeschädigung, nicht aber wegen Brandstiftung ist ein Iraner zu einer Geldstrafe verurteilt worden, der bei einem Protest vor dem iranischen Generalkonsulat in Frankfurt einen Stofflappen in Brand gesetzt hatte. Das Amtsgericht verurteilte den 22-Jährigen am Montag zu 600 Euro Geldstrafe (60 Tagessätze).

  • Eine modellhafte Nachbildung der Justitia steht neben einem Holzhammer und einem Aktenstapel. Foto: Volker Hartmann/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Eine modellhafte Nachbildung der Justitia steht neben einem Holzhammer und einem Aktenstapel. Foto: Volker Hartmann/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Vor den Augen von Polizisten war der Angeklagte im Januar vergangenen Jahres mit dem Lappen, einem Kanister Benzin und Seifenlauge vor dem Gebäude erschienen und hatte den angezündeten Stofflappen weggeworfen. Das übrige Benzin in dem Kanister schüttete er jedoch nicht aus. Deshalb wurde er auch nicht - wie angeklagt - wegen Brandstiftung verurteilt. Weil jedoch durch den brennenden Lappen eine schwarze Stelle an dem Gebäude entstand, ging das Gericht von versuchter Sachbeschädigung aus. Als Motiv nannte der Angeklagte seine Unzufriedenheit mit der Regierung in Teheran. Das Urteil ist nicht rechtskräftig. (AZ 6120 Js 223147/18)

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