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Finale Umbauphase im Darmstädter Stadion gestartet

12.08.2020 - Mit dem Abriss der Haupttribüne hat beim SV Darmstadt 98 die finale Phase des Um- und Neubaus des altehrwürdigen Stadions am Böllenfalltor begonnen. Die 1975 errichtete Traverse soll bis Ende Oktober entkernt und rückgebaut werden, ehe im November der Rohbau für die neue Haupttribüne mit rund 2900 Plätzen inklusive 19 Logen und 850 bis 900 Business-Seats startet.

  • Merck-Stadion am Böllenfalltor. Foto: Sascha Steinbach/EPA/Pool/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Merck-Stadion am Böllenfalltor. Foto: Sascha Steinbach/EPA/Pool/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

«Abriss und Neubau der Haupttribüne sind alternativlos. Für die über 40 Jahre alte Tribüne hätten wir kurz- bzw. mittelfristig im jetzigen Zustand keine Betriebserlaubnis mehr erhalten», sagte Darmstadts Präsident Rüdiger Fritsch am Mittwoch in einer Vereinsmitteilung.

Zudem hätten die Hessen für Erhaltungsmaßnahmen mindestens eine Summe im mittleren siebenstelligen Bereich berappen müssen, ohne einen Mehrwert zu schaffen. «Die Entscheidung konnte daher nur lauten, dass wir in die Zukunft und damit nachhaltig in die Entwicklung der kommenden Jahrzehnte der Lilien investieren», betonte Fritsch.

Die Kosten für die neue Haupttribüne belaufen sich auf 23,7 Millionen Euro zuzüglich eines Kostenpuffers von drei Millionen Euro. Die Gesamtkosten für den Stadionumbau inklusive der Gegentribüne und umfassender Umfeldmaßnahmen betragen 46,7 Millionen Euro. Die Stadt Darmstadt beteiligt sich mit 21 Millionen Euro, das Land Hessen mit 3,5 Millionen Euro. Der Verein steuert mit Eigen- und Fremdkapital 22,2 Millionen Euro bei. Die Fertigstellung des Stadions ist zum Beginn der Saison 2022/23 geplant.

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