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Frauen sollen illegal in Bordellen beschäftigt gewesen sein

12.12.2018 - Frankfurt/Main (dpa/lhe) - Eine Bordellbetreiberin soll Frauen nach Deutschland geschleust und sie illegal als Prostituierte beschäftigt haben. Gegen die 39-Jährige sei vor dem Frankfurter Landgericht Anklage erhoben worden, teilte die Generalstaatsanwaltschaft am Mittwoch mit. Die Frau soll zwischen Februar 2011 und Mai 2015 sieben Bordelle in Frankfurt und Umgebung betrieben haben, in denen mehr als 40 Frauen der Prostitution nachgegangen seien. Bei ihnen sowie der Angeklagten handele es sich um chinesische Staatsangehörige.

  • Eine Bronzestatue der römischen Göttin der Gerechtigkeit, Justitia, steht auf dem Römerberg in Frankfurt am Main. Foto: Arne Dedert/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Eine Bronzestatue der römischen Göttin der Gerechtigkeit, Justitia, steht auf dem Römerberg in Frankfurt am Main. Foto: Arne Dedert/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Eine zweite Angeklagte, eine 35 Jahre alte Frau, soll die 39-Jährige zeitweise vertreten haben. Ihr werde Mittäterschaft vorgeworfen. Aufgeflogen seien die mutmaßlichen Täterinnen, als die Bordelle im Mai 2015 durchsucht wurden.

Für die Frauen soll die Hauptangeklagte außerdem keine Beiträge zur Sozialversicherung abgeführt haben. Dadurch entstand laut Generalstaatsanwaltschaft ein Schaden von mehr als 620 000 Euro. Außerdem werde der 39-Jährigen Steuerhinterziehung in 21 Fällen zur Last gelegt. Hier sei ein Schaden von knapp 300 000 Euro entstanden.

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