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Fresenius: Können mehr Patienten aus dem Ausland aufnehmen

31.03.2020 - Der Gesundheitskonzern Fresenius hat in seinen deutschen Kliniken nach eigenen Angaben noch viel Platz auch für ausländische Corona-Patienten. «Wir könnten derzeit noch sehr viel mehr Patienten aufnehmen, ohne dass ein einziger deutscher Patient darunter leidet», sagte Vorstand Francesco De Meo der «Süddeutschen Zeitung» (Dienstag). Bisher habe Fresenius hierzulande vier Corona-Patienten aus Italien aufgenommen. Das Thema sei hochpolitisch. «Der Bund hält sich sehr zurück», sagte De Meo, der die Klinik-Sparte Helios von Fresenius leitet. Auf europäischer Ebene gebe es wenige, «die koordiniert und strukturiert» an dem Thema arbeiteten. Nach Spanien, wo Fresenius ebenfalls stark vertreten ist, hat der Konzern ein Team von Ärzten und Pflegekräften sowie 30 Beatmungsgeräte geschickt.

  • Das Logo von Fresenius ist an der Konzernzentrale zu sehen. Foto: Arne Dedert/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Das Logo von Fresenius ist an der Konzernzentrale zu sehen. Foto: Arne Dedert/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Fresenius ist mit 86 Kliniken Deutschlands größter privater Krankenhausbetreiber. Der Konzern mit Sitz in Bad Homburg stockt derzeit die Zahl der Intensivbetten nach eigenen Angaben von 900 auf mindestens 1500 auf. Zuletzt lagen laut De Meo 80 Corona-Patienten in den deutschen Kliniken auf Intensivstation, davon mussten 50 beamtet werden. «Wir haben Kliniken, in denen ist noch kein einziger Covid-Patient aufgetaucht, obwohl wir fast die komplette Intensivkapazität vorhalten.» Mit Blick auf die angespannte Lage in Spanien und Italien müsse man aber vorbereitet sein. «Die Zahl der Fälle in Deutschland könnte sich schlagartig erhöhen.»

Die Staatskanzlei in Wiesbaden hatte vergangene Woche erklärt, Hessen nehme 14 schwerkranke Patienten mit der Lungenkrankheit Covid-19 aus Italien und Frankreich auf. Bundesweit sprach das Auswärtige Amt jüngst von 47 Intensivpatienten, die in mehreren Bundesländern behandelt werden sollen. Landespolitiker betonten, in der Krise sei Solidarität mit schwer betroffenen Ländern geboten.

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