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Gesundheitskonzern Fresenius erwartet 2020 steigenden Gewinn

20.02.2020 - Frankfurt/Main (dpa/lhe) - In Hessen sind 2019 weniger Firmen in die Pleite gerutscht als ein Jahr zuvor. 1369 Unternehmen im Land meldeten nach Zahlen der Wirtschaftsauskunftei Crifbürgel vom Donnerstag Insolvenz an und damit drei Prozent weniger als im Jahr 2018 mit 1412 Fällen.

  • Das Logo von Fresenius am Firmensitz in Bad Homburg. Foto: Frank Rumpenhorst/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Das Logo von Fresenius am Firmensitz in Bad Homburg. Foto: Frank Rumpenhorst/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Mit 55 Pleiten je 10.000 Unternehmen lag Hessen im Vergleich der 16 Bundesländer im Mittelfeld: Acht Bundesländer wiesen eine niedrigere Quote aus, in sieben Ländern gab es im Verhältnis mehr Insolvenzen. Die meisten Firmenpleiten gab es Crifbürgel zufolge im vergangenen Jahr in Berlin mit 90 Fällen je 10.000 Unternehmen, die wenigsten in Thüringen mit 36 je 10.000 Firmen. Der Bundesschnitt lag bei 58.

Bundesweit traten nach Angaben der Auskunftei 19 005 Unternehmen den Gang zum Insolvenzrichter an - überwiegend kleinere Firmen mit höchstens fünf Mitarbeitern. Ein Jahr zuvor hatte es 19 552 Unternehmensinsolvenzen gegeben. Damit sank die Zahl im zehnten Jahr in Folge und fiel auf den tiefsten Stand seit Einführung der neuen Insolvenzordnung im Jahr 1999. Ähnliche Zahlen hatte im Dezember Creditreform veröffentlicht. Amtliche Daten für das Gesamtjahr 2019 gibt es im März vom Statistischen Bundesamt.

Seit Jahren sinken die Insolvenzzahlen in Deutschland - zuletzt dank guter Wirtschaftslage und auch deshalb, weil Firmen günstig an Kredite kamen. Im laufenden Jahr erwarten Experten eine Umkehr dieses Trends. «Die Abschwächung der Konjunktur in Deutschland wird sich 2020 auch in den Insolvenzzahlen niederschlagen», erklärte Crifbürgel-Geschäftsführerin Ingrid Riehl. Zudem könnten weitere Firmen in den Strudel von Großinsolvenzen gerissen werden, deren Zahl sich im vergangenen Jahr erhöht hatte.

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