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Führungswechsel: Thomas Groß neuer Helaba-Chef

29.05.2020 - Chefwechsel in schwierigen Zeiten: Der bisherige Vize Thomas Groß übernimmt zum 1. Juni die Führung der Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba). Der 54-Jährige folgt an der Vorstandsspitze der drittgrößten Landesbank Deutschlands auf Herbert Hans Grüntker (65), der sich in den Ruhestand verabschiedet hat.

  • Besucher stehen abends in rund 198 Metern Höhe auf der Aussichtsterrasse des Main Towers, der auch die Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba) beherbergt. Foto: Frank Rumpenhorst/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur...

    Besucher stehen abends in rund 198 Metern Höhe auf der Aussichtsterrasse des Main Towers, der auch die Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba) beherbergt. Foto: Frank Rumpenhorst/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Groß ist seit 2012 Mitglied des Helaba-Vorstandes. Seit Oktober 2015 ist er stellvertretender Vorsitzender des Frankfurter Instituts, das Sparkassen in Hessen, Thüringen, Nordrhein-Westfalen und Brandenburg mit Dienstleistungen versorgt. Vor seinem Wechsel zur Helaba war Groß von 2008 an im Vorstand der inzwischen zerschlagenen WestLB tätig. Teile des Düsseldorfer Instituts übernahm die Helaba 2012.

Angesichts der wirtschaftlichen Verwerfungen in der Corona-Krise hat der Helaba-Vorstand bislang keine Ergebnisprognose für das laufende Jahr abgegeben. 2019 hatte die Landesbank sowohl vor Steuern (533 Mio Euro) als auch nach Steuern (480 Mio Euro) mehr verdient als ein Jahr zuvor. Belastet wurde das Ergebnis durch den Konzernumbau: Bis Ende 2022 sollen 380 bis 400 Arbeitsplätze in der Kernbank gestrichen werden, die zuletzt etwa 2700 Vollzeitkräfte zählte.

Ein anderes Großprojekt in der Sparkassen-Finanzgruppe liegt wegen der Corona-Pandemie vorübergehend auf Eis: die Schaffung eines Zentralinstituts. Nach dem Willen der Sparkassen sollen in einem ersten Schritt die Helaba und die ebenfalls in Frankfurt angesiedelte Dekabank ein mögliches Zusammengehen ausloten. Der Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes (DSGV), Helmut Schleweis, hatte angekündigt, er wolle das Projekt eines Zentralinstituts unverändert wieder aufnehmen, «sobald Corona besiegt ist».

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