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Fulda erste «Sternenstadt»: Ziel weniger Lichtverschmutzung

12.02.2019 - Fulda (dpa/lhe) - Fulda will als erste «Sternenstadt» Deutschlands im Kampf gegen Lichtverschmutzung eine Vorreiterrolle einnehmen. Die osthessische Stadt wurde kürzlich von der International Dark Sky Association in den USA als erste Dark-Sky-Kommune Deutschlands ausgezeichnet, wie die Stadt am Dienstag berichtete. Der Fuldaer Oberbürgermeister Heiko Wingenfeld (CDU) sagte: «Ein großer Teil der Lichtverschmutzung ist vermeidbar, und wir wollen mit intelligenten Lösungen als Vorbild für andere Kommunen vorangehen.» Lichtverschmutzung bezeichnet die Aufhellung des Nachthimmels durch künstliche Lichtquellen, deren Licht in die Atmosphäre strahlt.

  • Ein prachtvoller Sternenhimmel mit einem Teil der Milchstraße ist über einer Baumreihe zu sehen. Foto: Nicolas Armer/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Ein prachtvoller Sternenhimmel mit einem Teil der Milchstraße ist über einer Baumreihe zu sehen. Foto: Nicolas Armer/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Stadtbaurat Daniel Schreiner (parteilos) erklärte, zu viel und vor allem falsch gerichtetes Licht in kalten Lichtfarben beeinträchtige nachweislich das Leben vieler nachtaktiver Arten, störe Pflanzen und belaste die Gesundheit der Menschen. Es sei leicht möglich, künstliches Licht standort- und bedarfsgerecht einzusetzen. «So kann man Lichtverschmutzung vermeiden, Kosten senken und durch Energieeinsparung einen Beitrag zum Klimaschutz leisten.»

Nach der Bewerbung Fuldas hatte die International Dark Sky Association die Stadt im Januar mit dem Titel ausgezeichnet. Fulda ist den Angaben zufolge die fünfte Kommune in Europa. Weltweit sei Fulda sogar die zweitgrößte Stadt, die diesen Status erhalten habe.

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