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Gefahr von oben: Windrad bleibt nach Feuer abgesperrt

18.02.2020 - Guxhagen/Körle (dpa/lhe) - Auch mehrere Tage nach dem Brand eines Windrads in Nordhessen sind die Anlage und das Umfeld weiter abgesperrt. Die Sperrung werde solange bestehen, bis die Gefahr durch herabstürzende Teile gebannt sei, sagte ein Sprecher der Polizei in Melsungen (Schwalm-Eder-Kreis) am Dienstag. Wie lange das dauern werde, sei unklar. Verantwortlich für die Sicherung der Anlage sei der Besitzer.

  • Ein Warnschild steht vor der abgebrannten Windkraftanlage bei Körle. Foto: Uwe Zucchi/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Ein Warnschild steht vor der abgebrannten Windkraftanlage bei Körle. Foto: Uwe Zucchi/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Nach dem Feuer mit 150 000 Euro Schaden war die Umgebung, darunter eine Kreisstraße, gesperrt worden. Die Ursache des Brandes war zunächst weiter unklar. Laut Polizei handelt es sich aber vermutlich um einen technischen Defekt.

Das Windrad bei Körle war am Samstag in Brand geraten. Die Feuerwehr ließ es kontrolliert abbrennen. «Aus Sicht der Feuerwehr ist das normal», sagte Carsten Lauer, Vorsitzender des Fachausschusses Ausbildung, Einsatz und Wettbewerbe im Landesfeuerwehrverband. Die Einsatzkräfte hätten keine Möglichkeiten, Brände im Bereich von Windradgondeln zu löschen. Die Standardleitern der Wehren seien 30 Meter lang. Moderne Windräder sind oft über 100 Meter hoch.

Bei Windkraftanlagen beschränken sich daher die Feuerwehren Lauer zufolge auf Sicherungsmaßnahmen. Da Windräder oft im Wald stünden, könnte beispielsweise auch das Löschen von Waldbränden nötig sein. Wegen der hohen Gefahr für die Retter sind große Sicherheitsabstände abhängig von der Rotorlänge vorgeschrieben. «500 Meter Absperrbereich sind fast normal», erklärte Lauer.

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