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Gericht schickt Brandstifter ins Gefängnis

20.05.2019 - Frankfurt/Main (dpa/lhe) - Wegen Brandstiftung ist ein 47 Jahre alter Mann am Montag vom Amtsgericht Frankfurt zu zwei Jahren und zwei Monaten Haft verurteilt worden. Für Gericht und Staatsanwaltschaft stand es außer Zweifel, dass der psychisch offenbar labile Angeklagte im September vergangenen Jahres in Hattersheim (Main-Taunus-Kreis) zunächst ein Wohnmobil in Brand steckte. Das Feuer breitete sich schließlich auf zwei benachbarte Bungalows aus, die völlig zerstört wurden. Drei weitere Wohnhäuser wurden durch Rauchentwicklung und Löschwasser in Mitleidenschaft gezogen. Der Schaden belief sich auf mindestens 900 000 Euro.

  • Auf einer Richterbank liegt ein Richterhammer aus Holz. Foto: Uli Deck/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Auf einer Richterbank liegt ein Richterhammer aus Holz. Foto: Uli Deck/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Während der Angeklagte zu dem Tatvorwurf schwieg, wertete das Gericht eine Videoaufzeichnung aus, auf der der Mann in der Nähe der brennenden Häuser zu sehen war. Die Verteidigung forderte gleichwohl Freispruch, weil die Indizien nicht ausreichten. Das Gericht aber betrachtete das Video als entscheidenden Beweis für die Täterschaft des Mannes. In der Verhandlung wurde unter anderem auch ein Urteil aus dem Jahr 1988 verlesen. Damals hatte der Angeklagte noch als Jugendlicher eine Serie von Brandstiftungen mit ebenfalls sechsstelligen Schäden zu verantworten. Er kam deshalb in die Psychiatrie.

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