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Gericht weist Häftling nach Brandstiftung in Psychiatrie ein

05.09.2019 - Frankfurt/Main (dpa/lhe) - Weil er in der Frankfurter Haftanstalt einen Brand gelegt hat, ist ein 36 Jahre alter Häftling vom Landgericht Frankfurt in die Psychiatrie eingewiesen worden. In dem am Donnerstag bekannt gewordenen Urteil hielten sich die Richter damit an den Antrag der Staatsanwaltschaft, die den Beschuldigten als «Gefährdung für die Allgemeinheit» ansah. Im November vergangenen Jahres hatte der Häftling Kleidungsstücke und Textilien entzündet und damit eine größere Rauchentwicklung in der Haftanstalt verursacht. 150 Gefangene mussten kurzfristig verlegt werden, einige von ihnen sowie mehrere Bedienstete erlitten gesundheitliche Beschwerden. Der Sachschaden belief sich auf 16000 Euro. AZ 6361 Js 255672/18

  • Das Land- und Amtsgericht Frankfurt am Main. Foto: Fredrik von Erichsen/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Das Land- und Amtsgericht Frankfurt am Main. Foto: Fredrik von Erichsen/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Der Angeklagte berichtete dem Gericht von Klopfgeräuschen und Stimmen, die ihn in der Zelle belästigt hätten. Maßgeblich für die dauerhafte Unterbringung in der Psychiatrie war auch der Umstand, dass er in der Haft mehrfach gewalttätig gegen Mitgefangene und Bedienstete geworden war. Ein Sachverständiger hatte deshalb die Einweisung empfohlen.

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