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Gericht weist Mann wegen Gewalttaten in Psychiatrie ein

21.11.2019 - Frankfurt/Main/Weiterstadt (dpa/lhe) - Wegen einer Serie von einem Dutzend Gewalttaten ist ein 28 Jahre alter Mann am Donnerstag vom Landgericht Frankfurt dauerhaft in die Psychiatrie eingewiesen worden. Die Richter gingen von einer «erheblichen Gemeingefährlichkeit» des Mannes aus und entsprachen damit dem Antrag der Staatsanwaltschaft. Der Mann war bereits vielfach einschlägig vorbestraft. (Aktenzeichen 3530 Js 207826/19)

  • Eine goldfarbene Justitia-Figur steht vor Aktenbergen, die sich auf einem Tisch stapeln. Foto: Britta Pedersen/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Eine goldfarbene Justitia-Figur steht vor Aktenbergen, die sich auf einem Tisch stapeln. Foto: Britta Pedersen/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Er hatte zunächst an Weihnachten vergangenen Jahres versucht, einen ihm zufällig begegnenden Wohnungsnachbarn seiner Mutter mit einem großen Küchenmesser zu verletzen. Im Februar dieses Jahres kam es dann im südhessischen Weiterstadt zu einer Serie von elf Straftaten innerhalb einer Dreiviertelstunde. Er bewarf Passanten und Anwohner mit Steinen oder Elektrowerkzeugen, zerkratzte Autos und schlug auf andere Personen ein. Er hielt damit mehrere Polizei-Einsatzkräfte in Atem.

Die Strafkammer befand die von dem Täter begangenen Straftaten als schwerwiegend genug, um ihn dauerhaft in der Psychiatrie unterzubringen. Die Wiederholungsgefahr sei «enorm», hieß es bei Gericht.

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