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Hartz IV befördert Angst vor sozialem Abstieg und Armut

28.07.2019 - Frankfurt (dpa/lhe) - Einer Umfrage zufolge bewertet die Mehrheit der Bundesbürger das Hartz-IV-System überwiegend negativ. 65 Prozent der Befragten waren der Meinung, dass die Angst vor sozialem Abstieg gewachsen sei, seit die Hartz-Gesetze 2005 eingeführt wurden. Dies geht aus einer repräsentativen Umfrage von infratest dimap im Auftrag des Hessischen Rundfunks (HR) hervor. Demnach stimmen gut drei Viertel aller Befragten der Aussage zu, mit Hartz IV sei das Risiko gewachsen, im Alter arm zu sein (76 Prozent).

  • Die Schatten einer erwachsenen Person und eines Kindes sind auf dem Gehsteig zu sehen. Foto: Matthias Hiekel/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Die Schatten einer erwachsenen Person und eines Kindes sind auf dem Gehsteig zu sehen. Foto: Matthias Hiekel/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Auch für die Entwicklung des prekären Arbeitsmarktes macht die Mehrzahl Hartz IV verantwortlich. So würden seit Einführung mehr Menschen zu Niedriglöhnen arbeiten als zuvor. 66 Prozent, also zwei Drittel der Befragten, glauben das.

Die Umfrage wurde für die Fernsehdokumentation «Der Hartz IV-Report» erhoben, die am Montag, 29. Juli, in der ARD ausgestrahlt (22.55 Uhr) wird. 33 Prozent der Befragten stimmten indes der Aussage zu, Hartz IV habe die Arbeitslosenzahlen gesenkt, 34 Prozent meinen, Deutschland würde ohne Hartz IV wirtschaftlich heute nicht so gut dastehen.

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