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Hohe Sicherheitsvorkehrungen wegen Zeugenaussage vor Gericht

20.11.2018 - Mainz (dpa/lrs) - Hohe Sicherheitsvorkehrungen für wenige Minuten im Zeugenstand: Vor dem Mainzer Landgericht hat am Dienstag in einem Prozess gegen einen mutmaßlichen Drogenhändler ein als gefährdet eingestufter Zeuge ausgesagt. Dabei handelt es sich um einen 36-Jährigen aus Mannheim, der nach seiner eigenen Festnahme im April dieses Jahres mit seinen Aussagen gleich mehrere Verfahren gegen Dealer ermöglicht hatte - auch gegen den nun in Mainz vor Gericht stehenden 25 Jahre alten Angeklagten aus Worms.

  • Ein Hinweis-Schild "Landgericht Amtsgericht" hängt an der Fassade des Gerichtsgebäudes. Foto: Andreas Arnold/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Ein Hinweis-Schild "Landgericht Amtsgericht" hängt an der Fassade des Gerichtsgebäudes. Foto: Andreas Arnold/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Dieser soll mit 48 Kilogramm Marihuana, sechs Kilo Kokain, vier Kilo Amphetaminen und 1,2 Kilogramm an Ecstasy-Pillen gehandelt haben. Die Drogen soll er zu einem großen Teil von dem 36-Jährigen gekauft haben. Der Zeugenauftritt gestaltete sich letztlich unspektakulär. Weil er mit Blick auf die gegen den Mann aus Worms angeklagten Taten selbst noch nicht rechtskräftig verurteilt worden ist, musste er nicht zur Sache aussagen. Sein Anwalt sagte: «Mein Mandant wird keine Angaben machen. Er hat ernstzunehmende Morddrohungen erhalten.»

Nach einigen Minuten war es vorbei. Derweil reihten sich im Mainzer Justizviertel viele Polizeiwagen aneinander, Sprengstoffspürhunde waren im Einsatz, selbst Gerichtsfenster wurden abgeklebt.

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