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Hütter geht mit «gefühlter Leichtigkeit» ins Hertha-Spiel

28.01.2021 - Es läuft bei Eintracht Frankfurt. Sieben Bundesligaspiele ohne Niederlage, das hat kein anderer Club zuletzt geschafft. Gegen Hertha BSC soll Nummer acht folgen. Die Berliner kommen mit einem neuen, alten Trainer - was das Vorhaben nicht einfacher macht.

  • Frankfurts Trainer Adi Hütter steht am Spielfeldrand. Foto: Uwe Anspach/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Frankfurts Trainer Adi Hütter steht am Spielfeldrand. Foto: Uwe Anspach/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Adi Hütter will den Höhenflug mit Eintracht Frankfurt fortsetzen. «Die Mannschaft hat einen guten Lauf, ist voller Selbstvertrauen und einfach gut in Schuss», sagte der 50 Jahre alte Österreicher vor dem Bundesliga-Heimspiel gegen Hertha BSC am Samstag (15.30 Uhr/Sky). Nach sieben ungeschlagenen Partien in Serie und dem Vorrücken auf Tabellenplatz sechs könnte die Stimmung bei den Hessen kaum besser sein. «Wir wollen diese gefühlte Leichtigkeit mit ins Spiel nehmen», sagte Hütter.

Zuletzt bekamen die Hessen nicht nur viel Anerkennung wegen der guten Ergebnisse, sondern auch der Art und Weise ihres Auftretens. «Wir spielen richtig gut Fußball, haben eindrucksvoll gewonnen und wieder etwas Aufmerksamkeit auf uns gelenkt», stellte Hütter zufrieden fest. Er fühle sich angesichts des vielen Lobes zwar nicht «gebauchpinselt» - aber man habe «das Ziel Europa» wieder im Visier. Sogar ein Champions-League-Platz ist nur zwei Punkte entfernt.

Dass Hertha BSC nach der Freistellung von Bruno Labbadia erstmals mit dem neuen, alten Trainer Pal Dardai an den Main kommt, macht die Aufgabe für die Eintracht nicht einfacher. «Wir hatten öfters, dass es kurz vor dem Spiel einen Trainerwechsel gab», so Hütter. «Ich hätte mich auf Bruno Labbadia gefreut, den ich für einen tollen Trainer halte. Die Situation können wir uns nicht aussuchen.»

Er erwarte, dass Dardai die Berliner nach vier Spielen ohne Sieg zu neuer Lockerheit führen will. Taktisch rechnet Hütter mit einem kompakten und defensiv ausgerichteten Gegner. «Er wird uns das Leben so schwer wie möglich machen», mutmaßte er. «Auf diese Variante haben wir uns vorbereitet. Wir haben zuletzt guten Fußball gezeigt. Daran möchten wir anknüpfen.»

Nicht stören lassen will sich die Eintracht von Spekulationen um Sportvorstand Fredi Bobic und dessen angeblichem Wechsel zu Hertha BSC. «Ich habe das auch nur aus den Medien erfahren. Fredi ist nicht auf mich zugekommen, hat mich umarmt und gesagt: Du, ich verlasse die Eintracht», sagte Hütter im Scherz. «Vielleicht passt es zu dem Spiel, dass wieder irgendwelche Spekulationen da sind.»

Offen ließ er, ob Stürmer Luka Jovic im vierten Spiel nach seiner Rückkehr und Ausleihe von Real Madrid erstmals in die Startelf rücken wird. «Luka fühlt sich noch nicht hundertprozentig fit. Deshalb sind wir behutsam», sagte Hütter. «Jedes einzelne Training tut ihm gut, um auf ein anderes Niveau zu kommen. Er ist auf einem super Weg.»

Der Eintracht-Trainer wollte aber auch nicht ausschließen, dass er mal wieder zwei Spitzen ranlassen werde - «vielleicht sogar am Wochenende», sagte Hütter. Zuletzt war André Silva (14 Tore) als alleinige Sturmspitze unterwegs. Jovic kam in seinen ersten drei Partien jeweils als Joker. Zudem ist auch Jung-Stürmer Ragnar Ache nach längerer Verletzung wieder im Training.

Die Eintracht bereitet sich nicht nur auf das Hertha-Spiel vor, sondern personell auch schon auf die nächste Saison. Am Donnerstag gaben die Frankfurter die Verpflichtung von Christopher Lenz vom 1. FC Union Berlin bekannt. Der 26 Jahre alte Linksverteidiger erhielt einen Vertrag bis zum 30. Juni 2024 und Vorschusslorbeeren vom Trainer. «Er ist ein interessanter Spieler, der bei Union Woche für Woche gute Leistungen bringt», sagte Hütter. «Er ist variabel einsetzbar und menschlich top.»

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