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IHK: Geld aus Digitalpakt sollte an Berufsschulen gehen

02.12.2019 - Wiesbaden (dpa/lhe) - Das Geld für Hessen aus dem Bund-Länder-Digitalpakt sollte nach einer Forderung des Industrie- und Handelskammertages vor allem an die beruflichen Schulen fließen. Dort werde es dringend gebraucht, erklärte IHK-Bildungsexpertin Brigitte Scheuerle in Wiesbaden. Die Berufsschulen müssten die Auszubildenden auf die digitale Arbeitswelt vorbereiten - jedoch sei der Investitionsbedarf in der Digitalisierung groß.

  • Ein Schüler tippt auf einem Tablet. Foto: Rolf Vennenbernd/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Ein Schüler tippt auf einem Tablet. Foto: Rolf Vennenbernd/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Eine Umfrage unter hessischen Berufsschulen hat laut IHK ergeben, dass der Status quo sehr unterschiedlich ist. Lediglich 17 Prozent der Schulen sind mit ihrer technischen Infrastruktur insgesamt zufrieden. Ein Drittel der Einrichtungen hat nach eigenen Angaben eine schlechte oder gar keine Internetanbindung, mehr als die Hälfte hat eine schlechte oder gar keine WLAN-Infrastruktur. Ebenfalls mehr als 50 Prozent benötigen laut Umfrage neue Maschinen und Geräte.

Scheuerle forderte, dass Berufsschulen verbindlich höhere Zuweisungen vom Land und vom Bund für die Digitalisierung erhalten als andere Schulen. «Eine über alle Schulformen undifferenzierte Verteilung der Finanzmittel nach Köpfen halten wir für wenig zielführend.» Aus dem Bund-Länder-Digitalpakt stehen für Hessen über einen Zeitraum von fünf Jahren rund 372 Millionen Euro bereit. Land und Kommunen stocken die Summe mit eigenem Geld auf 500 Millionen Euro auf.

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