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Irritierender Chat um Dopingtest bei Leichtathletik-EM

30.05.2019 - Frankfurt/Main (dpa) - Der Deutsche Leichtathletik-Verband hat Wolfgang Heinig, den Heimtrainer von Hindernisläuferin Gesa Krause, für eine Chat-Nachricht zu Doping-Tests bei der Europameisterschaft 2018 in Berlin gerügt. «Diese Anfrage war natürlich sehr naiv und unglücklich», sagte DLV-Präsident Jürgen Kessing am Donnerstag auf dpa-Anfrage nach einem Gespräch mit Heinig, «denn dies ist bei dem höchst sensiblen Thema Doping in der Öffentlichkeit immer falsch interpretierbar.»

  • Leichtathletin Gesa Felicitas Krause spricht während des Trainings mit ihrem Trainer Wolfgang Heinig. Foto: Arne Dedert/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Leichtathletin Gesa Felicitas Krause spricht während des Trainings mit ihrem Trainer Wolfgang Heinig. Foto: Arne Dedert/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Mit seiner Frage nach Dopingkontrollen hatte Heinig für Unverständnis und Unruhe in der Sportler-Szene gesorgt. Krause trainiert meist in Frankfurt und startet für den Verein Silvesterlauf Trier. Sie war 2015 WM-Dritte und gewann 2018 EM-Gold über 3000 Meter Hindernis.

«Wolfgang Heinig hat mir noch einmal glaubhaft versichert, dass die Anfrage ausschließlich logistische und organisatorische Gründe im Zuge der Anreise unmittelbar am Abend vor dem Wettkampf hatte, was auch von Gesa Krause bestätigt wurde», berichtete Kessing. Er habe sowohl Bundestrainer Thomas Dreißigacker, der ebenso wie DLV-Generaldirektor Idriss Gonschinska an dem einstündigen Treffen teilnahm, als auch Heinig darauf hingewiesen, dass solche Anfragen in einer WhatsApp-Gruppe nichts zu suchen hätten.

«Diese Art der Kommunikation ist aus meiner Sicht keinesfalls vertretbar, kontraproduktiv und sollte sich definitiv nicht wiederholen», sagte Kessing.

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