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Hitzewelle in Hessen: Spitzenwerte bis 38 Grad erwartet

05.08.2020 - Trocken, sonnig, heiß: Hessen steht am Anfang einer enormen Hitzewelle. Mancherorts kühlt es nicht einmal in der Nacht ab: In Frankfurt werden sieben Tropennächte in Folge erwartet.

  • Die Sonne scheint durch leichte Cirrus-Wolken hindurch. Foto: Markus Scholz/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Die Sonne scheint durch leichte Cirrus-Wolken hindurch. Foto: Markus Scholz/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Heiße Tage, tropische Nächte: Hessen steuert auf eine ungewöhnliche Hitzewelle zu. Dabei steigen die Temperaturen Tag für Tag an. Bereits am Donnerstag kann es örtlich bis zu 33 Grad warm werden. Am Freitag erreichen die Werte laut Prognose bis zu 35 Grad, am Samstag bis zu 38 Grad, wie der Deutsche Wetterdienst am Mittwoch in Offenbach mitteilte. Dazu weht zumeist ein schwacher Wind. Erste Gewitter werden nicht vor Mitte nächster Woche erwartet.

«Auch in der nächsten Woche soll es bis mindestens Donnerstag heiß bleiben - bei Temperaturen über 30 Grad und Spitzenwerten bis 38 Grad», sagte DWD-Sprecher Andreas Friedrich der Deutschen Presse-Agentur. «Das ist eine länger anhaltende Hitzeperiode, die mit den extremen Hitzewellen in Hessen der letzten Jahre mithalten kann.»

Mancherorts kühlt es nicht einmal in der Nacht ab: In der Innenstadt von Frankfurt rechnen die Meteorologen von der Nacht auf Samstag bis zur Nacht auf den folgenden Freitag mit sieben Tropennächten in Folge. «Das ist wirklich ungewöhnlich lang», so Friedrich. Von Tropennächten wird gesprochen, wenn die Temperaturen nicht unter 20 Grad sinken.

«Die Belastung wird extrem werden, auch weil sich die Wohnungen zum Teil sehr aufheizen», erklärte der Wetterexperte. Bei der Hitze am Tag und der fehlenden Abkühlung in der Nacht sei es für viele Menschen schwierig, in den Schlaf zu finden und sich entsprechend zu regenerieren. Er rief dazu auf, die Hitzewarnungen des DWD in den nächsten Tagen zu beachten.

Die Hitzewelle hat auch Folgen für die Natur. Denn wegen der anhaltenden Trockenheit steigt in Hessen die Waldbrandgefahr. Im Großteil des Landes gilt ab Donnerstag die vierte von fünf Gefahrenstufen. Im Süden von Hessen wird am Wochenende laut dem Wetterdienst sogar die höchste Gefahrenstufe erreicht.

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