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Junge Kunst aus Frankfurt für die Welt

01.03.2019 - Frankfurt/Main (dpa/lhe) - Eingerissene Wände und textfressende Maschinen: Im Frankfurter Kunstverein präsentieren sich acht junge Künstlerinnen und Künstler aus der Mainmetropole. Für die Ausstellung «And This is Us: Junge Kunst aus Frankfurt» durften vier Frauen und vier Männer je eine raumfüllende Arbeit realisieren.

  • Hanna-Maria Mammari steht hinter einem Teil ihrer Installation "Sub Sublime" bei einer Pressevorbesichtigung der Ausstellung. Foto: Frank Rumpenhorst © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Hanna-Maria Mammari steht hinter einem Teil ihrer Installation "Sub Sublime" bei einer Pressevorbesichtigung der Ausstellung. Foto: Frank Rumpenhorst © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Die Städelschule in Frankfurt und der Hochschule für Gestaltung in Offenbach seien «Dreh- und Angelpunkt vieler internationaler Karrieren», sagte Kunstvereinschefin Franziska Nori bei der Vorbesichtigung am Freitag. Leider zögen nach Abschluss der Ausbildung die meisten innovativen jungen Künstler nach Berlin - die Stadt müsse mehr tun, um sie zu halten, forderte Nori. Für die Ausstellung haben Nori und ihre Mitarbeiter 40 Ateliers besucht und die ihrer Ansicht nach spannendsten Positionen ausgewählt.

Im Eingang - durch Glastüren von der neuen Altstadt aus rund um die Uhr zu sehen - die deckenhohe Maschine von Catharina Szonn, in der ein Heugebläse aus der Landwirtschaft Texte schreddert und verdaut - ein «Abgesang auf Effizienz und Leistung», wie die Künstlerin sagt. Im ersten Stock hat Max Geisler Wände eingebaut, bemalt und wieder eingerissen. Er verstehe sich als Maler, der dem Betrachter ermögliche, «den Bildraum zu betreten», sagt er. «Der Einschlag mit dem Hammer ist das gleiche wie ein Pinselhieb.»

Ein Film über einen Wolf, der in Filmen mitspielt; Flammen aus Keramik, die an verrosteten Ketten schweben; abstrakte Objekte, die real vor ihrem digitalen Duplikat stehen; Skulpturen aus Reifen und am Ende dann noch ein Künstler, der ganz traditionell auf Leinwand malt, wenn auch mit einer sehr reduzierten Palette - junge Kunst als Frankfurt für die Welt zu entdecken bis 12. Mai.

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