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K+S sieht sich bei Umbau im Plan

13.08.2020 - Der Dünger- und Salzkonzern K+S wird wegen Kosten für den Konzernumbau etwas vorsichtiger für das laufende Jahr. Im Tagesgeschäft gab es hingegen zuletzt durchaus positive Signale und die Sonderkosten ausgeklammert steht die Jahresgewinnprognose. Zudem kommen die Hessen beim geplanten Verkauf des amerikanischen Salzgeschäfts und beim Sparprogramm voran. Die Schulden sollen daher weiterhin bis Ende 2021 um deutlich mehr als zwei Milliarden Euro sinken, hieß es am Donnerstag in einer Mitteilung zur Vorlage der Zahlen für das zweite Quartal in Kassel.

  • Blick auf das Logo des Kali- und Salzproduzenten K+S. Foto: Uwe Zucchi/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Blick auf das Logo des Kali- und Salzproduzenten K+S. Foto: Uwe Zucchi/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Im Tagesgeschäft lief es im zweiten Quartal besser als Analysten erwartet hatten. Der Umsatz fiel von April bis Ende Juni im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um etwas mehr als vier Prozent auf 840 Millionen Euro. Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) sank um knapp ein Drittel auf 88 Millionen Euro. Gerade im Düngergeschäft belasteten dabei niedrige Verkaufspreise, die ein positiver Absatztrend nicht wettmachen konnte.

Um sich in der Corona-Krise zusätzlichen Spielraum zu verschaffen, vereinbarte K+S mit der staatseigenen Förderbank KfW und weiteren Banken eine Konsortialkreditlinie in Höhe von 350 Millionen Euro. Damit will der Konzern möglichen Engpässen am Kapitalmarkt im Zuge der Viruspandemie vorbeugen. Um für eine KfW-Hilfe in Frage zu kommen, hat K+S die Dividende weitgehend zusammengestrichen.

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